Ostfriesen am Björnafjord

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  • Moin Leute!
    Heute Morgen, nach dem Frühstück und einem Vergleich der Muskelkater, begutachteten wir die Wetterprognose. Wind war gemeldet, aber bis zum frühen Nachmittag trauten wir uns eine Ausfahrt zu.
    Doch konnten wir mit dem WInd und dem einhergehenden Wellengang nicht die übliche Köhlerecke zusteuern. Außerdem haben wir nun mehr als genug von dem Seelachsfilet, weswegen wir heute südlich unserer Anlage ein Ziel anpeilten. Westlich vom Lukksund war eine Bucht, die uns Windschatten bot und mit dem Zielfisch Leng besorgten wir uns dort zuerst ein paar Makrelen. Die waren schnell beisammen und so konnten wir die Fische flatternd und als Stückchen wieder in die Tiefe schicken.
    Dabei fuhren wir verschiedene Ecken in dieser Bucht an und fingen den ein oder anderen Leng. Doch nicht nur die Fische machten SPaß, sondern auch die tolle Landschaft. Ich habe es mit Sicherheit schon in vergangenen Berichten erwähnt, aber es ist einfach faszinierend wie die Bäume und Pflanzen an den steilen Felswänden ihren Halt finden und nicht minder faszinierend ist der extreme Vergleich der Tiefe des Wasser unter uns, während wir die Köpfe in die Nacken lehnten, um die Spitze der Feldwände zu erkennen. Wir konnten bei der Betrachtung der Landschaft sogar ein kleines Frettchen beobachten, das neugierig ooder hungrig am Wasser entlang lief.
    Um ca. zwei bis halb drei waren wir dann wieder heimgefahren und damit waren wir gerade rechtzeitig, ehe das Wetter den Schritt in die falsche Richtung machte.
    Doch das hinderte uns nicht daran, einen der Lengs auszumessen. Mit 98cm durfte Schlemmer heute mal nicht in den Fjord, auch wenn er sich das mit seiner Fangserie hoch verdient hätte.
    Nach der Fangversorgung schmissen wir unseren kleinen Tischräucherofen an, um die restlichen Ködermakrelen schmackhaft zu machen. Die werden nachher ein kleiner Snack zum Whisky oder Rum sein. Dagegen gab es zum ABendbrot heute Chop Sui (sowohl vegetarisch mit Ei als auch mit Hühnchen).
    Für später steht neben dem obligatorischen Kartenspiel auch die Diskussion über Ausfahralternativen an, denn Morgen soll der Wind noch einmal auffrischen.
    DIe Bilder gibt es dann wie gewohnt etwas verspätet. Bis dahin wünsch ich euch einen schönen Abend ;)

  • Moin Lü!
    Nachdem wir gestern festgestellt hatten, dass heute eher ein Ausfalltag wird, verschoben wir das Frühstück auf 8 Uhr, um die eine oder andere Mütze Schlaf nachzuholen. Zumindest für einige klappte das auch ganz gut, während zwei von uns einen etwas längeren und tieferen Blick auf die noch vorhandenen Schnapsvorräte warf.
    Die Katerköpfe schafften es teils nicht einmal zum Essen, wodurch auch schon ein freiwilliger zum Staubsaugen gefunden war.
    Nachdem wir den Vormittag nutzten, um in dem Joker in der Nähe norwegische Delikatessen wie fiske pudding zu kaufen sowie den todesverachtenden Teil unserer Gruppe vom Rausfahren abzuhalten, fassten wir den Plan Plattfische zu bejagen. So bestiegen vier von uns ein Boot, während drei mit Gummis vom Ufer aus Spaß haben wollten.
    Zuerst benötigten wir einige Makrelen und schon bei den Minithuns wurde ich nervös, als das Boot beim Wellengang auf und ab ging. Nachdem wir die Köder recht schnell beisammen hatten und erneut einen großen Hering als Beifang fingen, steuerten wir ruhigere Bereiche in der Bucht unseres Hafens an. Zu diesem Zeitpubkt brach endlich der wolkenverhangene Himmel auf und wir konnten die Sonne genießen. Leider wurde mit Plattfisch nichts, doch neben Kinderköhlern, die wir wieder schwimmen ließen, bissen auch ein Knurrhahn und weitere Makrelen.
    Als wir wieder Land ansteuerten, konnten wir einen wirklich schönen Pollack im Eimer bei unseren Kollegen bewundern. Und wie heißt es so schön: "Wer fängt hat recht". Somit schnappten wir unsere Gummis und konnten damit auch einen weiteren Schuppenträger erwischen.
    Da wir keinen weiteren Fisch erwischen konnten, packten wir die Ruten ein, um langsam ein Abendbrot genießen zu können. Da gab es heute Lach ins Sahne-Dill-Sauce mit Nudeln. Beim Schlussresume des Tages waren wir für einen Ausfalltag doch recht zufrieden.
    Bilder lade ich heute nicht mehr hoch, da ich mich gleich in die Koje schmeiße, um mich von gestern Nach zu erholen.

  • Moin Petri-Jünger!
    Heute melde ich mich mal etwas früher.
    Geplant war eine Ausfahrt, sodass wir wieder um halb sieben frühstückten. Draußen regnete es unentwegt und der Wind nahm langsam Fahrt auf. Trotzdem wollten wir ein paar Gummis werfen und so besetzten wir die Boote. Zuerst steuerten wir unsere zuverlässigste Makrelenecke an und fingen ein paar von den Gesellen, während andere auch den Gummifisch in die Tiefe schickten. Allerdings war die Drift mehr als solide und mit dem Regen war es auch ziemlich ungemütlich. So setzten Wir auf meinem Boot noch eine Drift an einer windgeschützteren Stelle an, doch es war einfach nicht schön und auch der Wind frischte weiter auf.
    Da wir bereits mehr als genug Fisch in der Truhe haben, beschloss mein Boot die Ausfahrt abzubrechen. Außerdem hat die eine oder andere Frau in der Heimat schon Sorge, dass die Truhen nur noch mit Filets gefüllt sein werden.
    Während wir also bereits mit Aufräumen, Verpacken und Kaffeetrinken beschäftigt waren, fischten die Kollegen auf dem anderen Boot noch eine gute Stunde weiter und hatten noch einen schönen Drill, der allerdings bei 20m wieder ausstieg. Als sie dann endlich zurück waren und vor Kälte und Nässe zitternd vom Wellengang berichteten, war ich umso glücklicher bereits auf dem Festland gewesen zu sein.
    Nun räumen wir noch auf und warten auf unseren Vermieter, der gegen Abend die Abnhame macht. Zu futtern gibt es heute Bratkartoffeln mit ein paar Resten, die es noch im Kühlschrank gibt und heute ABend m,achen wir Pizzabrote, damit auch wirklich alle weg ist.
    Später melde ich mich noch einmal mit ein paar Bildern und gegebenfalls einem Update, sollte noch etwas berichtenswertes passieren.
    Die Bewertung der Anlage erfolgt dann Sonntag oder spätestens Anfang der Woche. So viel möchte ich aber schon verraten: Das wird eine positive Bewertung sein.

  • Noch ein kurzes Update: Gerade hatten wir die Preisverleihung mit dem Dicken und dem, der den "Längsten" gefangen hat. Außerdem hatten wir die Übergabe der Wohnung und mit unserem Vermieter noch ein Bierchen getrunken. Er ist großer Fan des deutschen Bieres, da es nicht so wässrig schmeckt.
    Die nächste Nachricht gibt es dann, wenn wir wieder zurück sind. Bis dahin allen ein schönes Wochenende!
    PS: Ich lade noch ein paar BIlder von gestern hoch.


  • Moin!
    Mitlerweile sind wir wieder alle zu Hause und es wird nun Zeit, den Abschluss des Berichts zu schreiben. Ich Beginne dabei mit der Rücktour, bevor ich die Einschätzung zu Haus und Boot abtippe.
    Samstag früh morgens fing das Gerödel an. Wir schafften alle noch nicht verstauten Dinge in die Autos, während wir schwärmend über das Wetter sprachen. Es war mit Sonne und einem nur lauen Windchen ein wirklicher top Tag zum Rausfahren. Dieses Wetter begleitete und ganz bis nach Bergen und so wurden wir einmal mehr mit Sonnenschein und dem Versprechen auf Wiederkehr verabschiedet.
    Auf der Fähre merkten wir schnell, dass wir alle ziemlich platt waren von der ganzen Woche. Dennoch genossen wir das ruhige Schaukeln auf der See und ein kleines Highlight war ein Offline-Treffen mit einem Forenmitglied, dass unseren Bericht mitgelesen hatte. Es ist wirklich schön, sich mal direkt auszutauschen.
    Der Rest des Rückwegs lief wie zu erwarten war. Frühstück gab es in Hirtshals an der Tanke, die Fahrt durch Dänemark lief flüssig und in Hamburg hingen wir dann im Elbtunnel fest. Letztlich kamen wir jedoch zu Hause an.
    Nun zum Haus: Zuerst muss festgehalten werden, dass die Anlage nicht ganz günstig ist. Außerdem muss man bei Novasol mieten und das ist wirklich ein Nachteil, denn dem Drecksverein Geld zu geben, ist meiner Ansicht nach falsch. Auf der Gegenseite steht, dass das Haus mit Liebe und auch geschmackvoll eingerichtet worden ist. Passende Deko zu guten und gemütlichen Möbeln. Das Haus wirkt nicht nur sauber, sondern auch gepflegt. Es gibt neben einem Wohnzimmer mit Kamin auch ein Esszimmer mit Ofen, eine voll eingerichtete Kücke in der absolut nichts fehlt, zwei Bäder mit Dusche sowie einem WC und natürlich 4 Schlafräume. Das Schlafzimmer im Erdgeschoss hat ein eigenes Bad mit Dusche, während die Zimmer oben alle zwei Betten haben. Lediglich das Zimmer mit Balkon hat einen nicht abgetrennten Extraraum (von mir nicht mit den 4 Schlafräumen mitgezählt) mit weiteren Betten.
    Unter den Wohnräumen gibt es auch einen Keller, der von Außen betreten werden kann. Dafür muss man über die Terasse an einem Gas- sowie einem Kohlegrill vorbei. Dort unten sind zwei Räume, wobei einer Holz und der andere drei Kühltruhen enthält, in die man den Fisch aufteilen kann. Außerdem bieten sich diese beiden Räume an, die Angelsachen zu verwahren, denn man ist bereits auf halbem Weg zum Filetierplatz und zu den Booten.
    Der Filetierplatz ist außen und überdacht. Damit hat man gute Aussicht auf die einmalige Landschaft, bekommt aber auch schnell mal einen Windhauch ab. Ich persönlich bevorzuge es aber so.
    Bei den Booten hatten wir zwei 60PS Motoren, die mehr als genug sind, um die Spots zu erreichen. Die wie neu wirkenden Boote boten problemlos Platz für bis zu vier Personen, die sowohl am vorderen oder hinteren Ende sitzen können. In der Mitte gibt es noch zwei Sitzplätze, wobei einer dem Captain gehört. Echolot und GPS sind natürlich auch vorhanden. Wir waren mehr als zufrieden mit diesen Booten. Den Sprit hatte unser Vermieter übrigens bereits mehr als genug besorgt und in einem Schuppen abgeschlossen, zu dem wir einen Schlüssel hatten. Darum mussten wir uns also auch nicht kümmern.


    Insgesamt konnte man wirklich erkennen, dass der Vermieter hinter der Anlage steht. Er möchte auch ein weiteres Haus renovieren, das mit vier Schlafzimmern etwa genauso groß sein dürfte. Es soll zum Sommer fertig sein.
    Wo wir gerade beim Vermieter sind: Dag und seine Frau sind wirklich sympatisch. Wir konnten uns gut auf Englisch mit ihnen unterhalten und auch einem Bier war er nicht abgeneigt (vielleicht als Tipp, wenn ein Gast ihm eine Freude machen möchte. Deutsches Bier!). Er gab uns auch einige gut Hinweise zum Fischfang und es ist möglich, frischen Lachs günstig bei ihm zu kaufen. Man muss es nur rechtzeitig ankündigen. Außerdem fragten sie, wass sie noch verbessern können, ob in Küche oder sonst wo. Daran erkennt man ihr bestreben, die Anlage noch zu verbessern. Von uns also ein klarer Daumen in die Höhe, wobei der einzige Schmerz Novasol ist.



    Das wäre es dann mit dem Bericht. Die Tage werde ich noch eine Zusammenfassung mit Bildern als pdf erstellen und die eine oder andere Anekdote, die mir bei dem abendlichen Feierabendbier entfallen war, hinzufügen.


  • Moin liebe Angelgenossen!


    Da es Freitag bei uns zur nächsten Norwegenreise los geht, wollte ich vorher noch das pdf mit dem alten Bericht hochladen, bevor der neue startet. Im Anhang findet ihr ihn und da sind natürlich auch einige andere Fotos dabei.
    Entschuldigen muss ich mich im Nachhinein für die ganzen Tippfehler, aber das passiert leicht nach ein paar Bier und an einer kleinen Tablett-Tastatur.


    Norwegen 21.pdf


    Beste Grüße
    Michael

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