Wie schnell doch so die Zeit vergeht: kaum ist unser Urlaub im stürmischen Bessaker vorüber, soll ich mich schon wieder nützlich machen. Die Ausrüstung muss wiederentdeckt und sortiert werden. Und unsere Unterkunft für die nächste Zeit riecht auch sehr interessant.
Und das bei so einem Scheiß….wetter.26 Grad im Schatten.*eek* Und was sagt der Alte? „Gertrud, wenn dir das zu warm ist, gehe doch nicht in den Schatten!“ Aber ich hatte 'ne bessere Idee und habe mir ein kühles Plätzchen gesucht.
Gestern war dann der große Tag der Abreise gekommen. Torsten hat tatsächlich wieder geschafft, das ganze Gerödel in unser „Bobil“ zu verstauen
Aber irgendwas kann hier nicht stimmen. Da ist ja noch soooooooo viel Platz im Bus! Das Büschen soll die Ausrüstung für zweieinhalb Wochen sein? Für bloß eine Woche nach Norwegen kenne ich das so:
Hoffentlich hat er nicht die Hälfte vergessen!
Inzwischen zeigte das Thermometer 29 Grad und es wurde höchste Zeit, dieses Tropen hier in Richtung Norden zu verlassen. Ich war auf jeden Fall bereit:
Von der Anreise gibt es nicht viel zu erzählen. Dieses Mal ging es von Bobitz über Lübeck zu der Fähre nach Puttgarden (nicht Putgarten, da gibt es keine Fähre #zwinker2*). Kaum waren wir an Bord ging es auch schon los und wir verließen den Hafen
Nach 'ner knappen Dreiviertelstunde sind wir in den dänischen Havn "geeiert" („angedröhnt“ war aber keiner
Die dänischen Beamten wollten dieses Mal keinen Ausweis sehen und so ging es unserem ersten Ziel, dem Vikingeskibsmuseet in Roskilde entgegen. Auf Grund der nicht vorhandenen Planung war weder eine Adresse noch ‚ne aktuelle Dänemarkkarte mit an Bord. Ist aber nicht so schlimm. Torsten meint nur: Roskilde liegt ja gleich neben Kopenhagen, sollte also zu finden sein. Und so war es auch. Erst in Richtung Kopenhagen gedüst, dann den Wegweisern nach Roskilde gefolgt. Ortseingangsschild passiert und immer schön in Richtung Centrum gefahren. Und da war er auch schon, der Wegweiser, der uns zum Museum lotsen sollte. Kurze Zeit später waren wir dann da. Große Freude über den kostenlosen Parkplatz und auf geht’s. Aber leider nur bis zum Eingang. Da gab’s die erste Enttäuschung: geöffnet bis 17 Uhr und es war schon nach vier.
So wurde es nichts mit Kultur. Aber ein paar Boote gab es trotzdem zu bestaunen.
Aber was sollen die ganzen Klamotten dort an Bord? Hat da einer ‚ne Idee?
Torsten und Mareile wussten auch nicht so richtig und meinten nur, dass die wohl als Ballast herhalten müssen.
So ein Quatsch!!! Die werden schön ordentlich verteilt
und helfen so gegen das kleine Volk ( funktioniert leider nicht immer )!
Da es noch recht früh war, ging es weiter bis nach Helsingør und wir haben den letzten Stellplatz auf dem Campingplatz erobert. So schlecht standen wir da aber nicht.
So ein Tag in der ersten Reihe ist gaaaanz schön anstrengend und ich hatte gegen einen kleinen Imbiss nichts einzuwenden
Hier endet unser erster Urlaubstag für mich. Torsten und Mareile waren noch mal im „Dorf“ und haben ein „Feuerwehrschiff“ entdeckt. Der Alte meinte zwar, das ist ein Feuerschiff, aber davon habe ich ja noch nie was gehört!
Der erste Fisch des Urlaub’s wurde zwar noch nicht gefangen aber schon entdeckt. Ganz schön riesig und bestimmt meldet Torsten den beim "Angelkönig“ an. Nur leider gibt es von dieser Art inzwischen schon riesige Exemplare
, so dass er wohl keine Chance auf den Titel hat.
Für den Rückweg zum Bus mussten die beiden dann die Hilfe der Eingeborenen in Anspruch nehmen.
Nun geht es heute mit der Fähre rüber nach Helsingborg und dann irgendwie weiter. Bin schon ganz gespannt. Auf jeden Fall wird das Wetter wohl wieder gut.
Gertrud