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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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48 Nächte und Tage - alte Liebe neu erlebt ...ein Bilderbericht..

  • Fjordsven
  • 8. November 2018 um 20:55
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    • 22. November 2018 um 10:44
    • #161

    Respekt !!! %&Daumen hoch&%

    Was für ein Aufwand und was für ein toller Bericht. :baby:

  • nordfisker1.jpg

  • Fjordsven
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    • 22. November 2018 um 10:56
    • #162

    Sei 68 , Frank:
    Bei uns im Roadbook steht folgender Eintrag: Abmarsch ca: 14:30 Uhr - Ankunft (damit ist zurück bei BulliBus gemeint): 18:15 Uhr, daraus ergibt sich also, dass wir ca. 4h unterwegs waren.

    Allerdings: da ist unsere (kurze) Essenspause an der Gynt Hytta mit enthalten und wir können kein Maßstab für irgendeinen Wanderer sein. Wir verbummeln sicher auf jedweder Strecke unendliche Zeit mit dem fotografieren, wir gehen wirklich langsam, bleiben stehen. Wir wandern nicht um auch nur irgendwie "Strecke" zu machen. Alle unsere Angaben sind somit "Fake-News".

    Darum in "verwertbaren" Zahlen und Fakten:

    Der Weg ist gesamt 8,8 km lang und wird für normale Wanderer mit 3:15 h angegeben.

    Hier eine Schilderung von "Profis" - wir sind das quasi nachgewandert, perfekte Beschreibung:

    https://www.hoehenrausch.de/wandern/norwegen/peer-gynt-hytta/

    Die Anfahrt von der E6 zum PP an der Smuksjøsetter Fjellstue, kann man "vernachlässigen", das sind laut GoogleMaps 12,5 km

    Ich denke so 5 h gesamt einzuplanen ist realistisch - man braucht ja Zeit zum "verkleiden" und sich wieder "fahrfertig" zu machen.

    Schlafen könnte man ja direkt an der Fjellstue....Preise, Buchung:

    http://www.rsml.no/overnatting/

    Wäre vielleicht die beste Variante (man hätte den Abend da oben - wenn dann die Sonne mitmacht - "bloß nicht drüber nachdenken").....am nächsten morgen ausgeruht von dort weiterfahren, hängt aber natürlich am Gesamturlaubskonzept.

    @ Jürgen Chosz - es waren mindestens zwei.....jedenfalls die wir sahen....

    Wer bei Norwegen nur an Fisch denkt, hat noch einen langen Weg vor sich.


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  • Fjordsven
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    • 22. November 2018 um 15:04
    • #163

    Ich hatte ja damit geendet, das es dramatisch werden würden - das betrifft 2 Dinge - das Wetter und die Farben!

    Erst einmal bekamen wir ein Riesenproblem - yr.no sagte noch einmal so richtig schwierige Wetterverhältnisse voraus.
    Diese wurden durch Warnungen und Vorhersagen im Radio bestätigt.

    Unser "Schlupfhafen" Rondane/Gudbrandsdal war mit betroffen - wer möchte auch bei angekündigten Sturm bis Orkanböen auf dem Fjell sein?

    Somit stand die große Frage im Raum: "Wohin fliehen wir?"

    Es gab dann ein Gebiet, das nach "allen Wetterkarten" halbwegs erträglich erschien: Der Bereich Dovrefjell/Sunndalfjell.

    Zeitgleich hatten wir den Gedanken: "ein Campingplatz mit Strom, fließend warmes Wasser aus der Decke, eine große, mit allem Tamtam ausgestattete Küche, abends gemütlich sich an einen großen Tisch setzen, mit ausgestreckten Beinen....wäre auch mal wieder recht nett."

    Und wer einmal auf Furuhaugli war, der kommt gerne zurück. Und wer das einmal linkt, der kann das auch ein zweites Mal.

    https://www.furuhaugli.no

    Wir überwanden dann einmal unsere Phobie und "warfen" uns bei Otta auf die E6 um vor der Unwetterfront zu fliehen...ist ja nur "ein Katzensprung"

    Einen Abend und eine Nacht verbrachten wir noch "draußen" an unserem PP direkt an der E6 ...auch der kommt somit auf dreimalige Einkehr...

    Nur, wir erkannten ihn nicht wieder. Was nicht nur daran lag - das die Norweger mal im Vorbeifahren über die E6 von Dombås bis Oppdal während unserer Reisezeit einen neue Schwarzdecke gezogen haben (COC Landkreis bitte hinfahren und abgucken!!).....nein, da war etwas "ganz anderes"

    Gelb war nun die beherrschende Farbe, alles in gelb und Ockertönen.....


    Dazu war etwas mehr Puderzucker im Spiel und der war irgendwie weiter unten an den Kuchen...? Dazu war es "merklich frischer"....insgesamt.

    ich hoffe ihr erinnert euch an diese Stelle? Jetzt sah das so aus......

    ein paar km weiter - Blick hinein ins Dovre-Sunndalfjell

    Tja ....und dann "fehlt" ein Tag.....wir verkrochen uns auf Furuhaugli.

    Und verkrochen ist das einzig richtige Wort. Wir stellten uns so dicht wie nur irgend möglich an eine Hytta-Wand ins Wind-Lee. Dabei auch so dicht wie möglich an das Service Gebäude.

    Trotzdem zehrte das an BulliBus. Heckklappe öffnen? Bloß nicht! Türen auf, Bus verlassen? Nur Fahrertür, die war an der Wand, und festhalten.

    Wir haben uns beschäftigt - ein bisschen Kochen, da Herbstzeit Lammzeit ist in Norwegen gab es auch Lamm - und da ist eine richtige Küche viel, viel, sehr viel besser als BulliBus....man bedenke den Bratenduft.
    Ein bisschen Bilder auf Laptop und Externe ziehen, Bilder gucken. Da Zeit war, hat Margareta was für ihre Farbe getan...auf die Idee kommst du doch in "Kurzurlauben" gar nicht, zum Glück "alles an Bord" - da hat Norwegen aber Preise! Schreck lass nach!

    Noch etwas taten wir, mussten wir tun und es war ein ganz schlimmer, trauriger und furchtbarer Moment......wir buchten unsere Fähre "retour"......und legten somit ein Ende fest. Dieser Moment der Trauer und des Wissens dauerte dann.....so 3 min.

    Übrigens gab es zum Lamm "Beute" vom Wegesrand:

    Die Nacht war dann der Hammer....man konnte seekrank werden....hat das gerüttelt und geschüttelt - hat das aufs Dach gehämmert....

    Irgendwann die Krönung war dann die Radiomeldung: " E6 , Dovre-Sunndalfjell, stengt, farlig" ....Na Bravo! Wir saßen also fest! Wobei war uns egal, wo wollten wir auch gegen 23 :00 Uhr hin? Tanzen?

    Und morgen - da ist ein anderer Tag....wir werden sehen. Vertrauen wir einfach auf unsere Hecktür Inschrift.

    Am nächsten Morgen war ein anderer Tag, es war noch windig, recht windig - aber dazu gab es doch den einen oder anderen Sonnenfleck....und alle Wettermeldungen sahen "gut aus".

    Wir änderten dann, zum wievielten Male eigentlich?, unsere Pläne - eigentlich war ja die Idee - nun nach Røros zu fahren - doch genau dorthin hatte das Sturmtief wohl die Wolken geblasen - inklusive Drohungen in blauen Temperaturzahlen und weißem Zeug von oben....neeee.

    Ein Rundblick zeigte dann ... Rondane geht - rings um Otta - bleibt es halbwegs machbar.

    Na denn - Vorwärts und damit Zurück....uns fehlen sicher noch 1000000000000 (und noch mehr Nulen) in Rondane die wir sehen müssen.

    Gleichzeitig legten wir einen Tag fest, an dem wir in Richtung Süden aufbrechen, damit wir in unserem Zuckeltempo bis Larvik fahren können und auch dabei noch abseits der großen Straßen und sehend zur Fähre kommen.

    Da das Wetter nun vorbei war gab es keine Ausreden mehr, weg von der E6 - die Phobie muss gelebt werden..

    Aber erst einmal das vergessene vom ersten Aufenthalt, Furuhaugli "dicht drumrum"

    BulliBus auf dem Marktplatz...das sind einige der Hyttas

    Hauptgebäude, Rezeption, Cafe/Restaurant, Frühstücksraum, Verkauf des Moskus Bieres!

    noch einmal in der Totalen, zeigt auch wie der Platz so liegt, mit Blick auf den NP und die Snøhetta

    Ich schreibe hier im ganzen Bericht immer Snøhetta und der Leser guckt die ganze Zeit verwirrt, `tschuldigung - mein Fehler:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Snøhetta

    Warum liegt nun eigentlich an diesem "Arsch der Welt" eine solche "Raststation", hatte da ein findiger Norweger mal eben 19irgendwas einen tollen Gedanken?

    Nein, wie so oft in Norwegen, liegt die Wahrheit etwas tiefer und hat Geschichte:

    Furuhaugli liegt schon immer auf dem Pilgerweg - und somit ist diese "Raststation" "uralt"....

    Direkt vor der Tür.....Blick in den NP.....und wieder einmal: "Da kriegst du doch den Mund nicht zu"

    suche Begriff für einen Farbton...."herbstlich"??

    erinnert ihr euch? Hatte bei der ersten Erwähnung extra ran geschrieben..."unbedingt merken" wenn man vergleicht, merkt man den "Zeitunterschied" Das erste Bild war am 8. Reisetag - dieses ist von Reisetag 37.

    Es kommt also nicht nur darauf an Zeit zu haben auf einer Norwegentour, man sollte zu unterschiedlichen Zeiten mal am selben Ort reinschauen ? - Wir waren sehr froh, dass wir nicht "Strecke machen und möglichst viel sehen wollen - und am Ende blind herum rasen" Urlaub gemacht hatten, weniger ist viel mehr...

    ...schon fast "kitschig", oder?

    Damit bogen wir für ein paar km auf die E6 , von Furuhaugli bis Dombås haben wir noch keine andere Lösung.

    Wie es danach weiterging, davon im nächsten Posting.

    Wer bei Norwegen nur an Fisch denkt, hat noch einen langen Weg vor sich.


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  • Fjordsven
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    • 22. November 2018 um 17:12
    • #164

    Mit dem passieren von Dombås verabschiedeten wir uns für 2018 vom Dovre-Sunndalfjell Nationalpark

    Diesem großartigen Landschaftsgebiet sei darum noch einmal dieses Bild gewidmet:

    Ab nun verfolgten wir sehr konsequent die Umgehungstaktik und suchten uns für die Nacht einen Nachtplatz, den wir auf einer unser Touren schon gefunden hatten und den ich auch gezeigt habe: Harlaug Bru im Heidal, kurz vor Heidal.

    ausgesehen hat diese Rute so:

    https://kart.gulesider.no/m/hESIO

    wieder muss man zoomen

    Ich möchte euch den Abzweig bei Dombås naheliegen, das ist nur ein paar Meter von der E6 - wer immer da entlangfährt, ist quasi schon "vorbeigerammelt".

    Am Dombfossen:

    PP ist ein bisschen schwierig, aber da er kein "Hotspot" ist, kein gehypter Touristenmagnet, kann man sich irgendwo "an die Seite hin quetschen", der Verkehr da ist auch "eher übersichtlich"

    Die großen Zuströme der Gletscher kommen weiter unten im Gudbrandsdal, darum hier der Fluss noch "klar"

    Flussabwärts, hinter dem Fossen, was eine Ruhe

    nein er ist keiner der Großen, er hat keine gewaltigen Fallhöhen, er hat keine zwei Arme, man kann nicht hintergehen und er wird wohl eher selten auf einem Hochglanzprospekt sein, eigentlich ist er "eine profane Stromschnelle"....

    und trotzdem ist er spektakulär

    vielleicht liegt das Besondere an diesem Einfachen?

    vielleicht liegt das aber auch das man den, wie auch andere "Unbekannte", einfach "für sich alleine" hat...

    also endlos Zeit zum herumspielen

    es kann aber auch am ungewöhnlichen Ufer liegen..

    von den Bewohnern war aber niemand mehr zu Hause

    Details am Fossen

    oder auch solche

    nochmal Blick flussabwärts

    Spiegelungen gefällig?

    es gab merkwürdige Perspektiven

    Weiter ging es - immer mit dem Blick "über die E6"

    irgendwo da tief im Tal...da kann sie sein...- uns interessierten mehr die Farben...oben

    beim Schießen abgeschossen ...da hatten wir schon mal....entweder sehe ich so besonders "schick" oder besonders "doof" aus - ich muss meine Frau fragen - aber interessanter ist eigentlich von grüner Wiese bis karges Fjell - alles im Bild...

    verrücktes Motiv....und irgendwann, irgendwann werden wir zu diesem Turm, Gebäude - oder was auch immer das ist hin gelangen. Das fiel uns immer wieder ins Auge....konnten aber nicht ermitteln wo konkret es steht und was es ist...

    lost Place! lost Place! lost Place! ......und was für einer! Vom allerfeinsten...

    der Versuch das umzusetzen. Dabei kam mir ein Gedanke. Manchmal ist man schlicht blind wie ein Maulwurf und sieht das naheliegende nicht.

    nicht nur Heidal kann historische Gebäude, die "leben"

    Baujahr sehr unbestimmt...möglich ist alles - wir hatten auch gelernt: alt aussehen muss nicht zwingend alt sein

    es gab auch den dazu gehörenden Hof

    Schon wieder fast zu viele, geht dann weiter...

    Bilder

    • 1089.jpg
      • 2,61 MB
      • 1.800 × 1.200
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    Wer bei Norwegen nur an Fisch denkt, hat noch einen langen Weg vor sich.


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    2 Mal editiert, zuletzt von Fjordsven (22. November 2018 um 17:23)

  • Fjordsven
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    • 22. November 2018 um 17:56
    • #165

    Als nächstes kamen wir durch dieses Gezuckel der Kirche von Nord Sel näher, erinnert ihr euch des Wappens der Kommune - hatte ich als link, hier "in groß"

    ja ich weiß, schwieriges Thema. Aber wir nahmen uns auch dafür Zeit. Ich finde die Pflege des ganzen und damit die Ehrung, den Respekt und die Bewahrung - ohne großen Pathos - sehr "schön".

    mittlerweile machte die Beleuchtung wieder schlapp - es war fotografischer Eifer gefordert

    oder man macht einfach aus der Not eine Tugend und aus den "lebenden Motiven" halt lost Place....

    aus diesem Gedanken und diesen Fotos heraus entstand der "Nachtisch" zu diesem Bericht...

    der war natürlich in dieser Form ein "Muss"

    Der nächste Morgen sah uns mit schweren Regenandrohungen konfrontiert...Wetter für gar nichts...was also tun?

    Wir erinnerten uns eines Hinweises hier aus Heidal, ich hatte die Anekdote erzählt, das das Norwegische FjellMuseum in Lom sehr schön sein soll und sehr informativ.

    Also auf....aber schön "hinten rum", schön von den Hauptstraßen weg....

    und dabei erwischte uns das !! Hallo - wir haben im August Urlaub......ähm...Moment mal....uups

    irgendwie waren wir scheinbar sehr deutlich in der Jahreszeit verrutscht

    BulliBus mag keinen Schnee...ich auch nicht...gute Winterreifen im August aufziehen lassen, ist immer eine weise Entscheidung in Norwegen

    nimmt diesen teilweisen alten Gebäuden aber auch nichts, eher setzt sie das noch mehr in Szene

    auch ein Ort an dem wir schon waren, hier war ich durchs Wasser gestapft....wollte ich diesmal nicht - Wasserstand höher und irgendwie...kälter

    Im Fjellsenter.......ich glaube den in freier Wildbahn fotografieren wird auch schwierig....obwohl, bei der Größe muss der doch zu finden sein? Ich verstehe euer "blödes Gekicher" nun gar nicht.....

    den suchen wir aber noch. Wir haben einen "gesehen", leider nur als "Unfallopfer" und schon "länger verschieden", den und wilde Ren`s - das wäre es doch. Was ein Glück, das wir keine Agenda auf unseren Reisen haben wollen, man würde glatt nach Reinheimen, Jotunheimen und ins nördliche Rondane fahren.....

    https://www.norskfjellsenter.no

    Wer in Lom ist, auf der Durchfahrt oder in der Nähe und einen "nicht so prickelnden Tag vom Wetter her" oder wer sich eh für Museen und ähnliches begeistern kann, empfehlen wir den Besuch sehr. Es ist informativ, interaktiv - behaglich und gemütlich. Haben noch nie in einem Museum an einem Lagerfeuer gesessen....außer hier.

    Damit bis hierher, weiter gehts im nächsten Posting und da wird es zumindest von Regen und Schnee her besser...aber es wird "saukalt"

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  • Jürgen Chosz
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    • 22. November 2018 um 22:47
    • #166

    Wenn du den lebend sehen möchtest,Nähe Arendal (tiefstes Südnorge) lebte(Hoffendlich heute noch) einer .Lief da etliche Meter neben dem Auto her weil er nicht weg konnte (Felswand ) und andere Seite der Straße ging es abwärts.

    Wenn es interessiert

    Plattfischangeln in Norwegen

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    Norwegen ist meine zweite Heimat:wave:

  • Fjordsven
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    • 23. November 2018 um 11:00
    • #167

    @ Jürgen Chosz

    Jürgen, danke für den Tipp.

    Jetzt grübele ich: Bei Arendal läuft ein Mammut am Straßenrand? Spannend
    Zum anderen, na auch wenn da vor Jahren vielleicht ein Vielfraß an der Straße umherlief, würden wir "vermutlich" unser Glück eher auf und in den Fjells versuchen.

    Ich muss auch das nicht als "scherzhafte Antwort" kennzeichnen, hoffe ich?

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  • Jürgen Chosz
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    • 23. November 2018 um 11:23
    • #168

    Mamut..nööö klar:biglaugh:

    Nööö,da lief wirklich und wahrhaftig ein Vielfraß lang..meine ungewöhnlichste und zweitschönste Tierbegegnung....an Platz 1 stehen da immer noch Anlagen-Minks#zwinker2*:biglaugh:

    Wenn es interessiert

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  • Fjordsven
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    • 23. November 2018 um 11:46
    • #169

    Das Wetter machte uns ab jetzt "immer mehr Freude", aber da wir mittlerweile geübt waren in Flexibilität - störte uns das auch nicht weiter.

    Wir nutzten jede Chance, die sich bot - das Fjell zu Fuß zu erkunden, den Rest der Zeit vertrieben wir uns mit kleinen "Bewegungen" im Gudbrandsdal, mit Pflaster treten in den "Citys", bummeln, flanieren, schauen, lesen von allen möglichen Info`s etc.. Was sich als sehr "Horizont erweiternd" darstellte.

    Am 39. Reisetag klappte das nochmals mit einer Wanderung.

    Allerdings war es schon im Tal "leicht zugig" und "leicht kühler" war es ja insgesamt.

    Das wurde dann spannend. Aber wieder ganz besonders.

    Also auf nach Ranglarhø

    Ich habe dazu eine Karte "vorbereitet" - also quasi Jean Pütz

    https://kart.gulesider.no/m/eq6kf

    Die Legende:

    1 = Abfahrt von der E6 bei Otta
    2 = PP am Wandergebiet
    3 = Gipfel Ranglarhø
    4 = Peer Gynt Hytta
    5 = Smuksjøsetter Fjellstue
    6 = Rondavassbu (auch eine sehr große Hütte - wir noch kommen)

    ich möchte damit einmal verdeutlichen, was "da oben" möglich ist, wie dicht das Wegenetz ist, wie "dicht" Unterkunftsmöglichkeiten liegen. Also selbst derjenige, der nun nicht die ganz große Tour, inklusive Zelt und allem wandern möchte, alleine mit dem Hopsen von Hytta zu Hytta Rondane komplett zu Fuß erwandern kann. Wie gerade schon einmal angemerkt, wie gut, dass wir keine Agenda auf unseren Reisen haben.

    wir wollten also das "untere Schild" - wer möchte kann also auch von hier zur Peer Gynt Hytta gehen....es wird nicht weniger spektakulär sein, als von Smuksjøseter - versprochen...selbst wenn wir das nicht gegangen sind.

    und dort wo man BulliBus stehenlässt - liest man dieses "Mahnmal" - und weiß - das kann nur wundervoll werden...

    wundervolle Details fanden sich ganz schnell. Man war ja "versucht" die Schaufel zu nehmen....aber NP !!

    neben Rudelweise modernen Hytta, die aber teilweise bis ins Extreme in die Landschaft eingepasst werden, findet sich selbstredend sehr altes

    mit diesen Farben im Hintergrund schon wieder so....ach, denkt euch selber ein Wort aus....

    wer auf einen Gipfel möchte - muss bergauf. Wer hinsieht bemerkt die zunehmende "Panzerung" hier unter Kapuze verborgen.

    Mittlerweile war aus "Indian Summer Anflug" ein voller "Indian Summer" geworden

    Farbenexplosion

    und da behaupten manche Designer sie verwenden "Naturfarben" - die sehen so aus - "ihr Stümper!"

    wer auf einen Gipfel möchte - muss bergauf- und wird immer mehr "Fernsicht haben" - zum Beispiel solche...

    und wie heißt dieser See ? Ranglartjønna, natürlich - muss man den alles erklären? Ja - uns schon....

    und wer auf einen Gipfel möchte - der kann Ende September seine weiße Überraschung erleben - und wenn es dann dort "weht" auch weiß, was seine Kleidung "wert ist".

    Hier mache ich aus Regiegründen wieder einen Cut, geht gleich weiter...

    Wer bei Norwegen nur an Fisch denkt, hat noch einen langen Weg vor sich.


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  • Fjordsven
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    • 23. November 2018 um 12:38
    • #170

    somit hatten wir den Anstieg hinter uns, was dann kam war das:

    irgendwie wieder dieser Ort wo du denkst "..ist das derselbe Planet, auf dem unser Stadt-an-Stadt Deutschland liegt?"

    Ja, Rondane ist ein Gebirge...

    Symbolbild: du kannst mitten hineinlaufen....es gibt vermutlich kein Ziel...

    was für eine irre Gegend

    nun, die "Gipfelkennzeichnung" als Infotafel ist "speziell"

    ...die bauliche Kennzeichnung kann man sehr schwer "übersehen"...

    ...es war leider nichts zu finden - um die Canon für das Selfi zu drapieren...."karge Gegend" halt

    der Fjellterrorist, die zweite....auch hier beachte man die "Vollmaskierung"...kennt ihr das? "Da brechen dir die Ohren ab". Zum anderen, ich schrieb ja über die "Farbenfreude" bei in Norwegen erwerbbarer hochwertiger Outdoor Kleidung, der Beweis..

    Blick von oben ins Rondane Massiv

    ich hatte es, glaube ich, schon einmal angemerkt, es muss nicht strahlend blauer Himmel sein..

    gerade kleine Sonnenlöcher machen da was aus. Bei welcher Filmkulisse waren wir doch gleich?

    ich finde das sieht irgendwie "episch" aus...?

    der Blick " nach hinten" - Richtung Gudbrandsdal

    beim "Abstieg", wenn die Gipfel in Sonne getunkt werden...

    irgendwie war dieses Terrassenmöbel....."so ein bisschen auch fehl am Platze"

    Abschiedsblick

    Für uns war diese Wanderung wieder ganz besonders, sie bescherte wieder ganz andere Blicke und Einblicke. Allerdings fanden wir endgültig den Knackpunkt unserer Ausrüstung - Handschuhe- ein Tipp an Alle - ob Wanderer oder Angler - achtet auf wirklich warme Hände....

    Im nächsten Posting gehts dann tief im Tal weiter....

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    Einmal editiert, zuletzt von Fjordsven (23. November 2018 um 12:52)

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