Folge 25-12-2009
Heute, unsere vorletzte Folge, beginnen wir wieder mit einem Märchen.
In diesen Märchen heißt es:
„Das ist eine Kunst, die mir wohl gefällt,
wenn Deine Tochter so geschickt ist, wie du sagst,
so bring sie morgen in mein Schloss,
da will ich sie auf Probe stellen.“
„Das ist eine Kunst ...“
Welche?
Und um die geht es heute.
Aber zunächst möchte ich daran erinnern:
Es steht Ostern vor der Tür!
Meine Geschichte soll deshalb heute zugleich eine Anregung für ein Ostergeschenk sein.
***
Arm war er nun gewiss nicht, aber auch wenn man reich ist, man kann ja nie genug haben.
Wenn man dann der Macht willen, der Raffgier unterworfen ist, kann es leicht passieren, man lässt sich da auf Abenteuer ein, wo man bei genaueren Hinsehen eigentlich nicht so richtig nachvollziehen kann, weshalb man sich mit den, den hier auch gesuchten, da eingelassen hat.
In diesen Kreisen nennt man das auch:
„Risikobereitschaft mit ungewissem Ausgang“.
Hier kann man allerdings sagen, Ziel zwar nicht erreicht, aber trotzdem Glück gehabt.
Und nicht nur der, der hier so gierig war ….
***
Im Volksmund verwendet man hin wieder den Begriff „Schwätzer“.
Wie die Historie aber zeigt, war das ein Schwätzer der absolut von dem Überzeugt war worüber er redete.
Und über was er da so redete interessierte viele, nur ...
Nur konnte er nicht den Beweiß erbringen, dass das klappt.
Eigentlich hat er es sich dann selbst zu zutragen, das man ihn wegen seiner Schwätzerei nicht Ruhe lies und so musste er sich auf die Flucht begeben.
Aber das nützte ihn auch nicht allzu viel, denn das was er da so herumschwätzte, hatte sich weit herumgesprochen.
Kaum glaubte er einen ruhigen Ort gefunden zu haben, wo er sich mit dem beschäftigen konnte von dem er da so prahlte, fand man ihm und nahm man ihn in so eine Art Sicherungsverwahrung verbunden mit Ortswechsel, damit er unter Aufsicht seine Prahlereien in Taten umsetzen kann.
***
Er bekam alles was er als notwendig und erforderlich erachtete.
Bald merkte man jedoch, dass ein befriedigendes Ergebnis noch in weiterer Ferne ist, wenn denn überhaupt erreichbar.
Verzichten wollte man auf ihn deswegen nicht, aber man brachte ihn mit einem anderen Zusammen.
Da entstand ein Team wie man es sich nicht besser wünschen konnte.
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Mit Leib und Seele waren diese der Verwirklichung dieser, zugleich ihrer eigenen Idee unterworfen.
Alles, wo man nur glaubte zum Ziel zu gelangen, wurde ausprobiert.
Keiner hat je deren Ideen gezählt, die sie unermüdlich an und weiter trieben.
Ständig nahmen sie Verbesserungen an ihren Gerätschaften vor.
Ständig untersuchten sie irgendwelche Stoffe und versuchten diese im Sinne des Auftrages, besser ihres Versprechens umzuformen.
Das kostete natürlich auch viel Geld. Aber bei diesen Auftraggeber, dessen Erwartungen und seiner Gier?
Wenn man so einen Eifer an den Tag legt, irgendwann entstehen da auch zwangsläufig Nebenergebnisse von denen man denkt, das eine oder andere könnte vielleicht eine Bedeutung haben.
Als sie eines dieser Ergebnisse ihren Auftraggeber vorstellten, war der natürlich erst einmal enttäuscht.
Vielleicht hat er so gar losgebrüllt wie hin und wieder sein Gouverneur:
„Mir ist manches schon passiert, aber so etwas noch nicht, aber so etwas noch nicht ...“.
Die Forscher ließen sich aber von dem Nutzen dieses Ergebnisses nicht abbringen und arbeiteten an dessen Verfeinerung.
Irgendwann lies sich der Auftraggeber dann doch davon überzeugen.
Es war zwar nicht das versprochene und erwartete, aber damit kann man sicher schon etwas anfangen und vielleicht so gar auch Geld verdienen.
Und da hatte er dann wohl die richtige Nase.
Denn was sich daraus entwickelte, übertraf bald die/seine kühnsten Erwartungen.
In der Welt wurde diese Entwicklung bekannt als ...
Als was ?
Und nun zu unserer Frage:
1. Was wollte man herstellen und was ist dabei herausgekommen?
2. Wer war der Auftraggeber?
3. Wie hießen die, die da etwas fanden, was ihren Auftrag sehr nahe kam?