Bei mir hat sich ein Gedanke im Gehirn festgesetzt.
Wie funktioniert physikalisch so ein Gummifisch, klar ist es mit der Gummischaufel, aber um das zu verstehen, sind meiner Meinung nach etliche physikalische Vorgänge zu bedenken. Als Beispiel: Körpergröße des Köders zur Schwanzflosse, wie groß (Fläche) muss die Schwanzflosse sein und dazu der Steg vom Körper( damit er richtig schwingen kann ) dass auch die Konsistenz der Gummimischung eine Rolle spielt ist mir schon klar. Mich interessiert nur ein Problem nach dem anderen, gibt es irgend welche Abhandlungen darüber?
MfG Herby
Gummifisch Köder
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Es gibt aber auch die No Action Shads, solche ohne Tellerschwänze bis hin zur totalen Nullaktion. Auch die fangen...
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Jo Andal,
ich habe mir in den Kopf gesetzt, etwas mehr über die physikalischen Abläufe raus zu finden. Mus doch möglich sein oder hat sich noch niemand damit beschäftigt. -
Ich meine, man kommt der Sache am ehesten auf die Schliche, wenn man es genau anders herum angeht. Warum nimmt ein Fisch einen Köder an? Hunger, Wut über die Störung, Neugierde, Zwangsverhalten, weil im Schwarm lebend...!? Das wird schwierig werden.
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Jo Andal,
ich habe mir in den Kopf gesetzt, etwas mehr über die physikalischen Abläufe raus zu finden. Mus doch möglich sein oder hat sich noch niemand damit beschäftigt.Also ich habe mich damit nicht beschäftigt.
Aber wenn ich so drüber nachdenke, erscheinen mir die physikalischen Zusammenhänge, warum der Schwanz vom Gummi wackelt, doch sehr komplex.
Da spielen bestimmt sehr viele Sachen hinein ! ?Ich begnüge mich damit, das es, warum auch immer, funktioniert !
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Im Grunde sehe ich es genau so, nur bin ich zu dem Gedanken gekommen, dass die einen besser funktionieren als die anderen.
Das muss doch irgend welche Gründe haben und als ich angefangen habe, darüber nachzudenken, musste ich feststellen, dass ich gar nichts darüber weiß.
Weil ich die selber baue möchte, möchte ich auch die Physik verstehen.
MfG Herby -
Herby, ich kenne mich in der Physik nicht aus, aber ich habe so meine Favoriten der Gummifische entdeckt. https://www.youtube.com/watch?v=9XSOOAVdjUA
Ein solcher Laufvergleich zeigt auf, wie ein derartiger Köder gebaut sein müßte. Ggf. kann man ja die Gummimischung auch analysieren(lassen). Gruss Reinhold -
Danke Reinhold,
den Film habe ich mir mindestens zehnmal angesehen und bin erstaunt, dass die Schaufel sich mindesten um 180° dreht.
Das hätte ich so nicht angenommen, ich dachte immer, dass die Schaufel nur seitlich sich bewegt.
Jetzt bin ich aber noch gespannter, wie sich die Schaufel wieder zurückdreht, ich war der Meinung, dass das Gummi sie wieder zurück holt, aber es sieht so aus, dass durch das drehen der Widerstand im Wasser immer geringer wird fast bis auf Null, jetzt hat das Gummi eine Chance, die Schaufel eine entgegengesetzte Drehrichtung zu drücken, weil der Widerstand so gering ist und wenn die Richtung eingeleitet, ist läuft die Schaufel von alleine in die entgegengesetzte Richtung durch den Wasserdruck.
MfG Herby -
Es ist das Wechselspiel zwischen Druckaufbau durch den Wasserdruck, Strömungsabriss, also Druckverlust und erneutem Druckaufbau am Schaufelschwanz. Der Druckaufbau bzw. mangelnde Verwirbelungen um den Schwanzteller herum sind der Grund warum Shads z.B. bei geringen Geschwindikeiten keine oder kaum Aktion zeigen.
Das Material ist die elastische Komponente die dieses Spiel ermöglichtGruß hbt.
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Danke für die physikalische Erklärung. Da machen manche Gummis aber nicht nur mit dem Schaufelschwanz Rabazz, sondern flanken auch mächtig und imitieren somit einen kranken Fisch. Dies in Kombination zu erreichen ist die Herausforderung.
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