Hallo liebe Forengemeinde!
Dieser Thread soll zum einen ein kleiner Hilferuf, zum Anderen aber auch ein Reisebericht über unseren Angelaufenthalt in Sørbøvågen werden. Zum Einstieg ein par Worte zu uns und den ersten Tagen:
Wir das sind Damian (8), Gerald (31) und Yvonne (35), begeisterte Angler und Norwegenfahrer seit vielen Jahren.
Nun hat es uns an diesen wunderschönen Ort verschlagen in das Ferienhaus von Carsten und Kerstin (Das SCHÖNSTE in dem wir jemals gewesen sind!!!)
Unheimlich günstig(200€) gab es das Upgrade von Askeladen 435 15PS zum Quicksilver Pilothouse 560 mit 115 Pferden am Heck das nun direkt vorm Haus liegt, wir sind also mobil (-: .
30.08: Nachdem wir bereits eine Woche Zelten mit einem Angelstop auf dem Campingplatz Tveit am Sognefjord hinter uns hatten (1 fetter Lump und Rotbarsch satt), kamen wir nach einer Hüttenübernachtung auf dem Gaularfjell in Sørbøvagen an. Das Haus mit dem kleinen Privathafen und den unheimlich freundlichen Vermietern war schnell gefunden. Nach schnellem Beziehen des Hauses ging es um 13:00 bei etwas rauer See über den Fjord zur gelobten Steilwand am gegenüberliegen Ufer des Fjordes.
Nachdem uns unsere Vermieter mit Makrelen versorgt hatten, rauschten die Naturködersysteme in die Tiefe und das Warten begann und wurde lang...jedoch passierte...Nichts. Also setzen wir das Boot ein paar Meter näher an die Wand und bejagten die laut Echolot vorhandenen Fische mit Kunstköder.
Nachdem einige Köhler im Köfifortmat und einer für die Pfanne neben einem kleinen Dorsch in der Kiste lagen, wechseltenq wird rd. wegen des zunehmenden Windes in den Windschatten von Katlenova und badeten unsere Makrelenfetzen in der Hoffnung einen Lump aufzusammeln.
Leider tat sich an diesem Tag nichts mehr, weshalb wir gegen 19:00 in den Hafen zurückkehrten.
31.08.
Bei gutem Wetter und glatter See ging es um 08:00 in den Storakersund. Bei etwas nervigen Driftverhältnissen (entweder Richtung Fels, sodass der Kahn alle 10 Minuten umgeparkt werden muss oder in den Sund, dessen Unterströmung selbst 1 Kilo Blei Richtung Sognje zerrt) konnte beim ersten Ablassen ein Leng von guten 90cm an Bord gehoben werden. Nachdem sich in der Folge nichts mehr tat, grasten wir vom Sund aus die Steilwand Richtung Osten entlang der Lachsfarmen ab. Leider war die Drift entlang der Wand den Rest des Tages bei fast 0, sodass wir das Boot oft verlegen mussten um keinen Abfluss in den Fjord zu hämmern. Zwischen Ønaholmane und Lavholmane an der Wand, verirrte sich dann noch ein kleines Exemplar der großen Rotbarschart (50cm) bei 140m Tiefe an den Haken.
Mangels weiterer Bisse stellten wir gegen 17:00 das Angeln ein.
Mein Mann ist dann von 19:00 bis 20:30 noch einmal an der Wand gewesen, kam aber unverrichteter Dinge zurück.
01.09: Wegen hoher Luftfeuchtigkeit in Tropfenform soll es heute in den Helle Werksverkauf gehen um ein Taschenmessser für den Sohnemann zu erstehen. gegen Abend wollen wir dann noch mal auf den Fjord, hier editiere ich dann einfach.
Der Hilferuf: Nachdem ich gesehen habe das Steinbit und andere bereits einige Male hier gewesen sind und sich auskennen, würden wir uns unheimlich über ein paar GPS-Koordinaten für den Fang von Dorsch, Pollack und vor Allem Leng und Lump und jeden Tipp den ihr uns geben könnt freuen.
Eine PN mit Hilferuf geht auch noch direkt an Steinbit raus.
Danke Euch und viele Grüße
Yvonne