1. Forum
    1. Unerledigte Themen
    2. Themen der letzten 24 Stunden
  2. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  3. FAQ
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche

  

 

come2norway.gif

 

 

 

 

Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • FAQ
  • Marktplatz-Eintrag
  • Erweiterte Suche
  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
  2. Anfragen zu Angelgebieten in Norwegen
  3. Südnorwegen

Das ist noch mal gut gegangen!

  • Hoddel
  • 10. Mai 2013 um 09:02
  • Hoddel
    Moderator
    Reaktionen
    7.927
    Punkte
    152.692
    Beiträge
    27.517
    Website
    https://www.suednorwegen.org
    Geburtstag
    16. Januar 1949 (77)
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Mai 2013 um 10:06
    • #41

    Wenn ich alle meine Aufenthalte in Norwegen zusammen zähle komme ich auf eine Besuchszeit von 1 1/4 Jahr am Stück. Ich bin mit den unterschiedlichsten Booten unterwegs gewesen. Gerade in der Anfangszeit gab es Situationen, wo mir jetzt noch die Haare zu berge stehen. Aber man lernt mit jeder Ausfahrt. In der Zwischenzeit betreibe ich Schleppangeln bei Tiefen von 3 bis 5 m Wassertiefe zwischen den Schären. Das geht aber auch nur deshalb, weil ich das mit ganz langsamer Fahrt betreibe und ganz genau weiß, wie die Beschaffenheit unter Wasser ist. Grundberührung hatte ich dabei noch nie.

    In der Rosfjordmündung gibt es kleine Inselgruppen die sind dafür optimal, um Pollack zu fangen. Diese räubern zwischen den Untiefen am Morgen und am Abend. Die Gegend hat nur den Nachteil, dass viele Felsen bei Hochwasser nicht sichtbar sind. Wer sich nicht auskennt und sich auch vorher nicht die Seekarte angeschaut hat, der fährt mal quer rüber, um z.B. zur Insel Ullerøy zu kommen. Wenn ich da gerade beim Schleppen bin, warte ich nur auf dieses hässliche Geräusch, was einem anzeigt, dass das Boot gerade arg gelitten hat. Die meisten haben dabei mehr Glück als Verstand.

    Das was ich im Rosfjord immer wieder sehe, sind Angler, die nach der Drift das Boot grundsätzlich mit Vollgas versetzen, um die Drift erneut zu beginnen. Selbst bei 50 m wird der Hebel auf den Tisch gelegt. Macht man so etwas im Schärengebiet und hat sich die Driftstrecke nicht gemerkt, ist ein Schaden am Boot kaum zu vermeiden.

    Mein Appell an alle Angler:

    Ihr seid doch im Urlaub! Keiner nimmt euch die Fische auf der Drift weg. Macht doch mal langsam und genießt beim Versetzten des Bootes mal die Umgebung, in der ihr euch befindet. Schaut auch mal vor dem Boot ins Wasser, wenn ihr im Schärengebiet seid. Hektik und Urlaub, das passt nicht zusammen.


    Hoddel

    Der Polarkreis beginnt oberhalb von Stavanger 8o ,
    "Ein Engel mit Flügel ist nicht so gut wie ein Engel mit Händen"
    (Konfuzius)

    Realer Vorname: Horst

    Reisebericht 1991 Grønsfjord Reisebericht 2001 Rekefjord Reisebericht 2004 Rosfjord

    Reisebericht 2008 Rosfjord Reisebericht 2009 Rosfjord Reisebericht 2010 Rosfjord

    Reisebericht 2011 Rosfjord Reisebericht 2013 Audnastrand Gruppenreise  Reisebericht 2022 Flohmarkt in Snig

    Meine Seite: 

  • Werbung:

      

     

  • keule
    Angelfreund
    Punkte
    465
    Beiträge
    84
    Geburtstag
    27. März
    • 29. Mai 2013 um 10:39
    • #42

    Ausser Hoddel haben wir wohl wenig Hintergrundwissen. Hoddels Andeutungen zielen natürlich schon auf, zumindest teilweise Fahrlässigkeit hin. Aber aus den Bildern sehe ich nicht unbedingt eine hirnloses vollspeed hochfahren.
    Alle von uns werden sich an den ersten oder zweiten Norgeurlaub zurück erinnern, vllt. ohne einen "erfahrenen" Urlauber dabei.
    In diesem Fall vllt. auch keine Erfahrung, dass es unter Wasser ähnlich aussieht wie über'm, "Flachwasseralarm" am Echo noch nicht mal von gehört, Plotterbildschirm nicht an, da keine Ahnung und zum Zeitpunkt der Kollision auch keine Welle und Wasserstand 50cm höher und schon kann man nach einiger Zeit bei zunehmender Ebbe so ein Foto schießen. Der Unterboden scheint im sichtbaren Teil auch nicht stark beschädigt, was auch auf langsames Auffahren schließen könnte.
    Darum (meine Überzeugung) Ball flach halten, mehr Konjunktiv und an eigene Anfängerzeit zurück erinnern.
    Richtig aber, dass sowas hier reinkommt (Danke Hoddel) und Neulinge sowas sehen bzw. von "alten" Usern gezeigt bekommen und einen kleinen Anstoß schadet auch uns "erfahrenen" Norgeurlaubern, Gelegenheitsskippern und Plotterexperten nicht.

    Petri, Keule

    [ticker]vbticker.php?do=showticker&uid=473&tid=1[/ticker]

  • RMuck
    Gast
    • 29. Mai 2013 um 11:27
    • #43
    Zitat von Nordmann 1

    Man darf sich nicht Blind auf die Technik verlassen, jedenfalls was die gebräuchlichen Plotter betrifft. Sie werden mit einer gewollten "Ungenauigkeit" vom Satelliten beschickt.


    Da bist du wohl nicht mehr ganz auf dem laufenden.
    Diese Ungenauigkeit die du ansprichst ist seit etwa 13 Jahren, genauer seit dem 02.Mai 2000, außer Kraft gesetzt.

    Diese Ungenauigkeit wurde vom Betreiber des GPS, dem US-Verteidungsministerium, absichtlich betrieben. Die derzeitige Genauigkeit liegt bei ca. 7,?m, bzw einer Standardabweichung von 4m. Das heißt also: alles in einem Radius von 4m um das Empfangsgerät stellt die Position dar.

  • django
    Ist oft hier
    Reaktionen
    119
    Punkte
    9.259
    Beiträge
    1.822
    • 29. Mai 2013 um 11:35
    • #44

    Ich denke auch das es so ist wie Hoddel geschrieben.
    Von mir würde ich auch nicht unbedingt behaupten Bootserfahrung zu haben,geschweige mit dem Plotter umgehen zu können, auch wenn ich schon öfters in Norwegen war.
    und so wird es auch noch mehrere geben und nicht nur Neulinge ,die das erste mal ins gelobte Land reisen.
    Muß aber auch dazu sagen das ich bis jetzt noch nie ein Boot mit einem Plotter hatte.
    Da sich der Norwegenurlaub nur auf diese 14 Tage beschränkt,werden sich danach auch die wenigsten mit Boot, Plotter usw. beschäftigen es sei man hat auch in Deutschland ein Boot zum ausüben unseres Hobbys.
    Gab auch schon diese Haarsträubenden Situationen und die hat bestimmt jeder schon mal mitgemacht.
    Daraus kann auch was lernen und etwas vorsichtiger werden.
    Wer kapp so einer Situation entkommen ist jagt bestimmt nicht mehr vollspeed ,es sei denn man ist lebensmüde.
    MfG Django

  • Mantafahrer
    In der Rute liegt die Kraft!
    Reaktionen
    14.502
    Punkte
    280.282
    Beiträge
    34.131
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Mai 2013 um 12:47
    • #45
    Zitat von Hoddel

    Das was ich im Rosfjord immer wieder sehe, sind Angler, die nach der Drift das Boot grundsätzlich mit Vollgas versetzen, um die Drift erneut zu beginnen. Selbst bei 50 m wird der Hebel auf den Tisch gelegt. Macht man so etwas im Schärengebiet und hat sich die Driftstrecke nicht gemerkt, ist ein Schaden am Boot kaum zu vermeiden.


    Hoddel

    Vorletzte Woche war ich auf Storfosna und konnte dort beobachten, wie mehrere Deutsche Angler mit den Booten ziellos herumheizten.
    Einer ist mit Vollgas rückwärts vom Schwimmsteg losgefahren und hat in der gegenüberliegenden Steinschüttung den Propeller geschreddert.
    Anschließend haben sie sich beim Vermieter beschwert, dass das Wasser im Hafen zu flach sei.
    Ich habe den Eindruck, dass einige Spezis zum Angeln nach Norwegen fahren, um auf dem Wasser die Sau rauszulassen, was sie in Deutschland nicht können (dürfen), wenn sie keinen Bootsführerschein besitzen......

    Bilder

    • Propeller.jpg
      • 1,53 MB
      • 1.600 × 1.200

    Was kann man tun?

    Einmal editiert, zuletzt von Mantafahrer (29. Mai 2013 um 13:06)

  • Trolljente
    virvelvind
    Reaktionen
    315
    Punkte
    17.548
    Beiträge
    3.413
    Geburtstag
    4. März 1965 (61)
    • 29. Mai 2013 um 13:05
    • #46

    ich møchte gern mal eine lanze fuer die brechen, welche fast wøchentlich mit solchen ,, unfållen,,, egal ob aus unwissenheit,selbstueberschåtzung oder einfach dummheit, zu tun haben.
    sprich insbesondere fjordsven, farsundklaus und meine wenigkeit.

    meine letzte bootseinweisung, plus praxis dauerte genau 2,5 stunden und am nåchsten tag passiert genau das, was ich den gåsten besonders ans herz legte. ich weiss nicht, ob sie mich årgern wollen, nicht richtig zuhøren oder einfach mein deutsch zu schlecht ist.
    bekomme ich dann die meldungen von schåden, bleiben mir nur 2 møglichkeiten: entweder ich fahre aus der haut, was aber im moment nix bringt und meiner gesundheit schadet, oder ich nehm es mit humor und schwarzer ironie.
    das problem : ich bin dem norweg. eigner rechenschaft schuldig, denn nur mich versteht er und ich steh zwischen dem gast und ihm. gsd hab ich nur mit verståndnisvollen eigentuemern zu tun, die vieles sehr gelassen nehmen. ich wage zu bezweifeln, ob manch deutscher autovermieter so reagieren wuerde, wenn man trotz navi in den rhein fåhrt oder mit ein paar bierchen intus die hecke und den zaun der schicken eigenheimsiedlung halbiert...

    mein letzter fall war sogar so krass, dass die versicherung nicht mehr zahlen wollte, weil die gåste in einem seegebiet unterwegs waren, welches auf seekarten als gesperrt ausgewiesen ist. ein katamarankran musste das boot von der schåre heben, dazu die kosten fuer die rep. , ne stattliche summe. dann hatte ich den ( zu recht) årgerlichen eigner und die heulenden gåste gleichzeitig am ohr. was mir blieb: mit ganz viel diplomatie, einfuehlsamkeit und nat. professionalitåt die sache zu regeln...dass mir da mal ein bløder spruch ueber die lippen rutscht..nur menschlich.

    fuer mich wichtig, dass am ende alle zufrieden sind und noch wichtiger, dass ausser nem schaden an der schåre und am boot nix weiter zu beklagen ist .

    hoddels message ist eigentlich ganz einfach zu verstehen : schaut her leute, sowas kann passieren. hirn einschalten ( nicht bøs gemeint) vorm starten des bootes und wåhrend der fahrt, augen und ohren auf , seekarten, wetter und wasserstånde beobachten.

    man kann es einfach nicht oft genug sagen : wir haben nur das eine leben und kein fisch der welt ist es wert, dieses zu riskieren

  • Kormoran
    Angelfreund
    Punkte
    215
    Beiträge
    43
    • 29. Mai 2013 um 13:15
    • #47
    Zitat von RMuck

    Da bist du wohl nicht mehr ganz auf dem laufenden.
    Diese Ungenauigkeit die du ansprichst ist seit etwa 13 Jahren, genauer seit dem 02.Mai 2000, außer Kraft gesetzt.

    Diese Ungenauigkeit wurde vom Betreiber des GPS, dem US-Verteidungsministerium, absichtlich betrieben. Die derzeitige Genauigkeit liegt bei ca. 7,?m, bzw einer Standardabweichung von 4m. Das heißt also: alles in einem Radius von 4m um das Empfangsgerät stellt die Position dar.

    Genau so ist es. Diese gewollte Abweichung gibt es seit langer Zeit nicht mehr. Was wuerde auch ein Geraet mit solch einer Abweichung nuetzen, wenn ich in einem Abschnitt mit Untiefen schoen der Linie auf der Seekarte nachfahre, aber 50 Meter daneben liege? Wichtig ist meiner Meinung nur, sich nicht zu 100% auf die Elektronik zu verlassen, deshalb haben wir immer einen Mann im "Ausguck", wenn wir kritische Passagen passieren. Wenn dann noch einer ein Auge auf die Seekarte und die Tiefenanzeige des Echolotes hat, kann im Normalfall nichts mehr passieren! Gruesse, Kormoran

  • django
    Ist oft hier
    Reaktionen
    119
    Punkte
    9.259
    Beiträge
    1.822
    • 29. Mai 2013 um 13:15
    • #48

    Trolljente
    Das es für den der zwischen den Fronten steht nicht ganz einfach ist
    und das einem dann auch mal ein Spruch über die lippen Kommt kann ich gut verstehen ,
    vor allem wenn mann auf die Gefahren hingewiesen hat.
    MfG Django

  • Trolljente
    virvelvind
    Reaktionen
    315
    Punkte
    17.548
    Beiträge
    3.413
    Geburtstag
    4. März 1965 (61)
    • 29. Mai 2013 um 13:24
    • #49

    besser gesagt, wenn ,,frau,, auf die gefahren hinweisst django :klatsch:

    jeder, der mich auch nur 10 % kennt weiss, dass ich mir so ne kleine :1poke: nicht nehmen lasse.

    wer sowas verursacht ( wie gesagt, aus eigener schuld) muss auch mit der kritik leben kønnen.

  • django
    Ist oft hier
    Reaktionen
    119
    Punkte
    9.259
    Beiträge
    1.822
    • 29. Mai 2013 um 13:49
    • #50

    Immer diese Tippfehler*rolleyes*.
    Kritik ist doch immer in Ordnung ,wo sie angebracht und gerechtfertigt ist.
    Wer das nicht ab kann oder vielleicht noch beleidigt ist sollte zu Hause bleiben.
    Wenn man Mist baut sollte man auch zu seinen Fehlern stehen.
    MfG Django

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

  1. AGB
  2. Datenschutzerklärung
  3. Kontakt
  4. Impressum
Treuesterne BBCodesammlung von norse
Zusatzbuttons in Forenbeiträgen von norse
Benutzer-bearbeiten-Link in der Profilvorschau von norse
Markierung abonnierter Themen von norse
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.19