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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Fischgreifer??

  • stoffer
  • 18. Oktober 2012 um 16:29

Magdeburger Angeltage am 07.11. - 08.11.2026 wir sind dabei in Halle 1

Hier könnt ihr darüber diskutieren. Klick

 Der Hamburger Stammtisch ist am  21.11 2026 ca. 17:00

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  • heulbutt
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    • 19. Oktober 2012 um 10:52
    • #11

    Insgesamt gesehen ist ein Kescher die beste Möglichkeit, einen Fisch ins Boot zu bekommen. Gerade in Südnorwegen hast du nicht jeden Tag große Kracher am Haken. Es geht viel entspannter, als mit dem Gaff zu versuchen den sich drehenden Fisch irgendwo zu treffen. Im dümmsten Fall dreht er sich raus und ist mit lässigem Flossenschlag verschwunden. Natürlich habe ich auch ein Gaff dabei, aber nur für den Notfall.
    Im Handel gibt es gut Bootskescher, damit hat man keine Probleme mit dem Getüdel wie Drilling im Netz oder Fisch verletzt durch Knoten.
    In diesem Jahr hat mir der Keschereinsatz einige Fische ins Boot gebracht, die an der Wasseroberfläche ausgestiegen sind und die ich mit dem Gaff eher verletzt als erwischt hätte. Sportlicher ist es allemal, einen Fisch unverletzt zurück zu setzen.

    Grüße vom Heulbutt

  • nordfisker1.jpg

  • RMuck
    Gast
    • 19. Oktober 2012 um 12:54
    • #12
    Zitat von MacGyver

    - - - -Wenn man gut zielt und auch trifft, ist das eine gute Methode. Man hat aber das Risiko die Kiemen dabei zu verletzen und dann ist auch nichts mehr mit releasen.


    Deswegen auch gummiertes Netz oder der Gummikescher. (siehe Link)


    Deshalb gaffe ich nicht an den Kiemen wie Tiveden, obwohl ich das gutheiße, sondern von außen durch das Kinndreieck. Gibt zwar ein Loch, aber das dürfte wirklich vernachlässigbar sein, gerade im Vergleich zu eventuell beschädigte Kiemen.

    Das mit dem Gumminetz ist trügerisch. Der Vorteil ist nur, daß die trockenen Kescher nicht so stinken. Aber trotzdem besteht auch bei gummierten Keschern die Gefahr der Verletzung der Schleimhaut.

  • MacGyver
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    • 19. Oktober 2012 um 13:01
    • #13
    Zitat von RMuck

    Deshalb gaffe ich nicht an den Kiemen wie Tiveden, obwohl ich das gutheiße, sondern von außen durch das Kinndreieck. Gibt zwar ein Loch, aber das dürfte wirklich vernachlässigbar sein, gerade im Vergleich zu eventuell beschädigte Kiemen.

    Das mit dem Gumminetz ist trügerisch. Der Vorteil ist nur, daß die trockenen Kescher nicht so stinken. Aber trotzdem besteht auch bei gummierten Keschern die Gefahr der Verletzung der Schleimhaut.

    Da kann man sich jetzt streiten wo die Infektionsgefahr größer ist. Durch die Verletzung der Schleimschicht oder ob Du ihm ein Loch in die Haut stichst (egal wo). Angenehm dürfte beides nicht für den Fisch sein. Ich bezweifele das ein Gummikescher mehr Schäden verursacht als z.B. das feuchte Tuch.

    Wenn man 100%ige Sicherheit möchte, sollte man aufhören zu Angeln.

    Gruß Torsten (ohne "h") :wave:

    [SIGPIC][/SIGPIC]


    Freundschaft ist wie Hose voll – jeder sieht es, aber du als Einziger fühlst die Wärme! (Otto Waalkes)

  • Jürgen Chosz
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    • 19. Oktober 2012 um 18:10
    • #14

    Wenn man 100%ige Sicherheit möchte, sollte man aufhören zu Angeln.
    ..................................................................................................

    Und das ist dewr wichtigste Satz:baby:

    Wenn es interessiert

    Plattfischangeln in Norwegen

    Norwegen ist viel mehr als nur Fische fangen.....

    Norwegen ist meine zweite Heimat:wave:

  • klausmd
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    • 19. Oktober 2012 um 18:44
    • #15

    wir haben den Fischgreifer dieses Jahr erstmals eingesetzt.

    ich war auch erst skeptisch ob das Ding funktioniert.

    war aber positiv überrascht.

    haben Lump und Leng von über 20 Pfund damit gelandet.auch beim Haken lösen macht sich das Teil gut.

    Kescher hatten wir auch mal eine zeit lang ist uns aber zu sperrig und liegt immer im weg rum:biglaugh:

    für die ganz großen haben wir noch ein Flyinggaff dabei.

    gruß klausmd

  • djsteven
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    • 20. Oktober 2012 um 12:16
    • #16

    Wenn der Fisch wieder in sein Element soll, ist es natürlich am besten, ihn gar nicht erst raus zu holen, aber ein sauberes Aushaken
    im Wasser ist nicht immer so gut möglich.......haben ja keine Affenarme #zwinker2*

    ....und ganz ehrlich, wenn ich nen Kracher von Wildlachs fange, möchte ich wenigstens ein schnelles Bild !

    Aber nochmal zum Kescher, wenn ich den Fisch nunmal erst ins Boot holen muss, um ihn ohne Schäden vom Haken zu befreien,
    würde ich immer nen Kescher nehmen, aber wie ich hier nun lesen muss, ist das auch nicht unbedingt das Allerheilmittel ???
    ...was kann ich tun, ok Kescher ist ohne Knoten und natürlich naß! Im Boot angekommen liegt er auf einem nassen Handtuch,
    tja, das wars eigentlich ?
    ....oder gibt es noch ganz andere Möglichkeiten ?

    Gruß Steven


    Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

    Man kann den Sonnenschein nicht verbieten. Man kann nur dafür sorgen, dass andere im Schatten stehen.

  • RMuck
    Gast
    • 20. Oktober 2012 um 13:50
    • #17

    Um Missverständnissen vorzubeugen. Der Kescher ist immer erste Wahl, außer einer Handlandung, wenn ein Fisch released werden soll. Von einem Boot fast nicht anders möglich.
    Bei der Wahl des Keschers ist halt darauf zu achten daß er knotenlos ist, ob nun gummiert oder nicht und daß er ausreichend groß ist, heißt, der zu erwartenden Fischgröße angepasst.

    Der Einsatz eines Gaff's ist nur zu rechtfertigen, wenn der Fisch eben nicht released wird, sondern unmittelbar nach der Landung seinem Schicksal zugeführt wird, wie ich hoffe in bekannter Manier.
    Das der Einsatz eines Gaff's, trotz der folgenden sofortigen Tötung des Fisches mit Bedacht auszuführen ist, ist selbstredend.

    Besser als Kescher und Handlandung, selbst bei einem Kracher von Wildlachs oder vielleicht sogar gerade dann, ist es, den Fisch erst gar nicht dem Wasser zu entnehmen, sondern im Wasser abzuhaken. Jede Manipulation mit dem Fisch, ob nun mit Kescher, Gaff, nasser Hand oder Tuch, kann die empfindliche Schleimhaut schädigen und das ist weitestgehends zu vermeiden.

  • djsteven
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    • 21. Oktober 2012 um 07:06
    • #18

    Ok, dann kann ich meine Handhabung so weiter vortführen.:wave:

    Gruß Steven


    Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie dann ihren Standpunkt.

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  • heulbutt
    Heulbutt
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    15. April
    • 22. Oktober 2012 um 18:09
    • #19

    Im Grunde genommen hat jeder seine eigenen Vorlieben und muss entscheiden, mit welchem Gerät er am besten zurecht kommt. Wenn ich in einschlägigen Angelvideos sehe, wie sich die Fänger über die Bordwand beugen um dem Fisch den Greifer im Maul zu platzieren, wird mir schummerig ums Herz.
    Es geht nur, wenn die Bedingungen stimmen, also ruhige See, ruhige Mitfahrer, ausgedrillter Fisch und so. Wenn Zweifel zur Anwendung von Landehilfen bestehen, dann lasst das Gerät beim Händler und entspannt euch an der Natur.
    Ich persönlich habe noch keinen Kracher von Wildlachs so ausgedrillt, dass er ruhig zu meinen Füßen liegt und wartet, bis der Greifer sitzt. Das geht schon gar nicht, wenn der Puls gerade Rekorde geknackt hat.

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  • gaff
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