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  1. Norwegen Angelfreunde, Freunde geben Auskunft
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Beiträge von malagacosta

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  • Hering einsalzen, wie gehts?

    • malagacosta
    • 7. Oktober 2008 um 19:22

    Ich noch mal,
    schaut mal, was ich eben noch gefunden habe.
    Der Band 5 steht weiter unter!
    http://www.arno-adler.de/liste_listen.p…78&Eintraege=59

    Gruß Malagacosta

  • Hering einsalzen, wie gehts?

    • malagacosta
    • 7. Oktober 2008 um 19:10

    Hallo Lutra Lutra,
    Anmache sehe ich nicht. Wir geben verschiedene Meinungen in diesem Forum weiter und jeder kann daraus etwas lernen oder nicht. Das Weiße vom Ei sieht halt für jeden anders aus. Auch dir empfehle ich das Buch von Peter Bieger Band V von 1960. Dort steht so viel über Hering und dessen Verarbeitung in allen erdenklichen Formen. Einfach genial. Ich kann das im Einzelnen nicht wiedergeben, weil das Buch 967 Seiten hat. Ein Beispiel:
    Zitat: Herings-Salzung-Methoden
    Mildsalzung
    Mittelsalzung Hartsalzung
    Kräutersalzung
    Zuckersalzung
    Kaltsalzung
    Rogensalzung
    und dazu die einzelnen Methoden von schottische bis russische Methode mit Matjesheringe, Matjesart und Kaviar bzw. Kaviarersatz.
    Und auf Seite 90 steht u.a. das zuunterst kein Salz kommt wie auch, das die Mutterlake nicht weggekippt wird, sondern beim Aufpacken mit Heringen dem selben Fass wieder zugeführt wird. Allerdings werden die nicht gewaschenen Heringe vor dem Packen mit Salz vermischt werden.
    Auch steht dort, dass die Hartsalzung hauptsächlich für Schneiderheringe (Kleinheringe oder bei Heringslappen verwendet wird. (für 100Kg Heringslappen 40Kg Salz)

    Mal sehen, wenn ich noch dazu komme werde ich mal einen Auszug schreiben und hier einstellen, damit ihr auf den ??richtigen?? Weg gebracht werdet.
    Schreibe gerade über den Hornhechtfiletierer.

    Gruß Malagacosta

  • Der Hornhechtfiletierer Teil 2

    • malagacosta
    • 6. Oktober 2008 um 13:49

    Das Objekt der Begierde

    von Manuel Schmidtke

    Auf der Fahrt in den nächsten Urlaub, wir sind gerade von der Fähre runter, erinnert mich meine Frau an das “nette, ältere Ehepaar“ und dem Angeltipp, doch mit Wattwurm im Hafen zu angeln, um vielleicht doch Plattfisch oder sogar Dorsch zu fangen. Also machen wir einen Schlenker (einen kleinen Umweg) in Nykobing, um in einem kleinen Angelladen, in dem wir in den vorigen Urlauben schon einiges gekauft haben, nach Wattwurm zu fragen. Und so kommt es wie es kommen muss: wir stehen um 12:05Uhr, natürlich Samstags, vor diesem kleinen Angelladen und der ist, vermutlich wegen Reichtums, schon geschlossen. Ich schaue durch die Schaufensterscheibe, um vielleicht doch noch den alten Besitzer zum Öffnen zu veranlassen, aber der ist bereits im Wochenende. Und wie ich so schaue, sehe ich an der Wand ein, man kann es erahnen, Edelstahlbuddelschippenähnliches DING!!! Ich habe ge­dacht mich trifft der Schlag. Das muss der gesuchte Hornhechtfiletierer sein. Ich war völlig aus dem “Häuschen.“ Die fast 100km bis zum Ferienhaus war ich nur noch am Grübeln wie ich das Ding in meinen Besitz bringen kann, am liebsten hätte ich die Schaufensterscheibe eingeschlagen. So muss einem Briefmarkensammler zu Mute sein, wenn er die Blaue Mauri­tius käuflich erwerben kann.
    Am Dienstag, vormittags, Montag ist der Angelladen geschlossen, stehe ich wieder vor die­sem kleinen Angelladen in Nykobing und dieses Ding hängt nicht mehr da, wo ich es gesehen habe. Ich frage den Besitzer nach diesem Teil, das einer kleinen Schippe gleicht und er erklärt mir, es wäre der Letzte gewesen und wurde gerade heute Morgen, an einen Engländer, ver­kauft. Ja, es ist ein Hornhechtfiletie­rer, nein er kostet keine 35 Euro sondern nur 28 Euro und eine Bestellung dauert mindestens 2 Wochen, weil er immer auf den Vertreter des Herstellers warten müsste. Nein er könne nicht beim Hersteller anrufen und nein er wisse auch nicht, wo ich so ein Teil eventuell noch kaufen könnte. Viel­leicht in anderen Angelläden. Aber, ja er hätte noch eine Bedienungsan­leitung (Mein Beweis, dass es so ein Ding wirklich gibt.) Ja er würde sie mir im Original überlassen, weil er keinen Kopierer habe. Er überreicht mir ein ca. 4cm breiten Streifen Papier auf dem ein fischähnliches Gebilde zu sehen ist. Die geschriebe­nen Worte sind natürlich, der aufmerksame Leser ahnt es…..in Dänisch und damit für mich nicht zu gebrauchen. Aber ein Hinweis sei Ihm dazu noch erlaubt: das Geheimnis, das es überhaupt richtig funktioniert, sei ein gut durch gekühlter bzw. angefrorener Hornhecht und viel, sehr viel Übung. Er selbst könne mit dem Ding auch nicht umgehen, obwohl er es wirklich schon oft probiert hat..

    Das Wetter ist angenehm und wir wollen eine Tour nach MÖN machen, um uns im Norden der Insel die schönen Kreidefelsen anzusehen und überhaupt mal wieder etwas Neues kennen zu ler­nen. Auf dem Rückweg fahren wir durch Stege, die “Hauptstadt“ der Insel mit einer wirklich sehr gut funktionierenden Touristeninformation. Nette Damen! Und sehr Hilfsbereit. Hornhechtfi­letie­rer ?? Unbekannt! Angelläden? Nur ein allgemeines Sportgeschäft mit Zube­hör: man könne es ja mal versuchen. Wir haben es versucht: Was bitte, Hornhechtfiletierer?? Unbe­kannt! Leider finde ich auch diesen kleinen Zettel nicht mehr, um ihn vielleicht überset­zen zu lassen.

    So ein schöner Tag, der hätte wirklich schön werden können!! Meine Frau ist in ihrem Ele­ment: Schnick-Schnack aus dem Blumenladen. Schnick-Schnack aus dem Zeitungsladen, und aus der Bäckerei, und vom Metzger und dann erst der Porzellanladen: Ein Laden mit allem Schnick-Schnack. Sie:„Schatz, hast du noch Dänische Kronen?“ „Ich: Nur, wenn ich draußen, auf der Bank, warten kann“! 3 Minuten vergehen: „Schatz, kommst du mal rein, bitte?“ Soll ich jetzt auch noch die Farbe der neuen Topflappen bestimmen? Welche Farbe gibt es für Frust?? Aber nein, da steht eine sehr nette Dänin, mit guten Deutschkenntnissen, hält meinen Hornhechtfi­letierer in der Hand und beginnt auf mich einzureden. Dieses Ding wurde von einem Engländer!!?? bestellt und nicht abgeholt. Sie könne mir das Teil zwar verkaufen, hätte aber selbst keine Ahnung davon. Sollte ich aber damit nicht klarkommen, am Donners­tag wäre ihr Kollege wieder da, und der wüsste genauestens Bescheid. Für Rund 30Euronen wechselt das, für mich, schönste Teil der Welt den Eigentümer. Endlich!! Meine Frau be­kommt einen dicken Kuss und mein Portemonnaie für den restlichen Einkauf zur Verfügung gestellt. In mei­nem stillen Moment der Glückseligkeit schließe ich das wirklich „nette, ältere Ehepaar“ ein und ab geht es, mit gefühlten 120 km/h, zurück zum Ferienhaus.

    Ge­gen Abend werden noch schnell 8 Hornis gezogen und entsprechend vorbereitet in den Kühl­schrank verfrachtet. Nach einer fast schlaflosen Nacht, beginne ich morgens um 6:00 Uhr, meine Frau schläft noch, mit dem Filetiergeschäft. Das erste Ergebnis: Eine, an etlichen Stel­len, blutende linke Hand, und 8 vergurkte Hornhechte, von denen wirklich nur noch die Schwanzteile zu verwerten sind. Den hochroten Kopf vor Wut und vom Fluchen möchte ich nicht verschweigen.

    Also, nach dem Frühstück, los, 30 Hornhechte geangelt, 15 davon in den Kühlschrank und den Rest zum Anfrieren in das Gefrierteilchen. Nach 2 Stunden wurden die ersten 15 “verar­beitet“. Mit dem Erfolg, das ich 15 Schwanzteile hatte und 6 halbwegs brauchbare Filets vor mir lagen. Am nächsten Morgen dann der nächste Schwung aus dem Kühlschrank: Und nun, waren fast alle Filets zu gebrauchen! Optisch noch nicht 100% , aber gut als Filet zu verar­beiten. Heute brauche ich maximal 45 Sekunden für einen vorbereiteten Hornhecht. Vorbe­reitet, das heißt ausgenommen, geschuppt, ohne Kopf und vorgekühlt.

    Für den allgemeinen Hornhechtangler “Spezies: Glaub ich nicht“ kann das doch nur ein Traum sein, oder?? Mal sehen ob ich auch gleich aufwache.

    Fortsetzung folgt…………..

    Petri Heil wünscht
    Malagacosta

  • Hering einsalzen, wie gehts?

    • malagacosta
    • 6. Oktober 2008 um 13:43

    Hallo Sethos, das Buch gibt es, wenn überhaupt nur im Antiquariat. Ich habe mal gegoo......t und das gefunden:

    http://antiqbook.com/books/search.p…rd=&Language=nl

    Der Autor ist Peter Biegler und das Buch von 1960 ist sein Lebenswerk.

    Viel Glück
    Malagacosta

  • Fischgulasch

    • malagacosta
    • 5. Oktober 2008 um 18:47

    4 Tassen Reis, 1kg Zwiebel dann noch das Fischfilet! Pilze und Paprik können wir ja vernachlässigen. Das alles für 4 Personen?? Mein lieber Mann, das sind aber starke Esser!! Aber so hört es sich wirklich lekker an. Wird garantiert ausprobiert.
    Gruß Malagacosta

  • Der Hornhechtfiletierer!!

    • malagacosta
    • 2. Oktober 2008 um 13:46

    Der Hornhechtfiletierer von Manuel Schmidtke

    Als wir, meine Frau und ich vor einigen Jahren begannen in Dänemark Urlaub zu machen, erkundigte ich mich vorher bei meinem Angelhändler über Ausrüstung und Art der Vorge­hensweise beim Hornhechtangeln. Eine leichte Spinrute bis 30gr. und einige Blinker wurden gekauft, damit man sich in Dänemark auch mal angelnder Weise die Zeit vertreiben kann. Dann war es endlich soweit: Mitte Mai ging es los!

    Wir hatten 14 Tage zur Verfügung und wollten natürlich auch mal Hornhecht essen. Das wurde ein voller Erfolg. Hornhecht in nicht für möglich gehaltenen Größen und Mengen. Der Stachel war gesetzt und die Mahlzeiten für Tage gesichert. Hornhecht in Butter gebraten mit Brot oder anderen Beilagen, Hornhechtsülze mit Remoulade, Hornhecht geräuchert, Horn­hechte gekocht, gepult in verschiedenen Soßen mit Reis oder Kartoffeln, Hornhechtbouletten und jede Menge Hornhecht eingefroren. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Schon am zweiten Tag war das kleine Gefrierfach voll. Und dazu, leider, immer diese grünen Grä­ten. Wir stiegen angeltechnisch um, auf Meerforellen, allerdings mit mäßigem Erfolg. Aber der Urlaub war trotzdem sehr schön und so wurde Dänemark im Mai eine feste Größe in un­serer Urlaubsplanung.

    Im Jahr darauf dasselbe:
    Hornhechte bis zum Abwinken. Der totale Spaß, auch für meine mitangelnde Frau. Nun wurde schon die Technik besser: Im Besitz einer Wathose, wurden die Hornhechte bereits am Wasser geschlachtet, ausgenommen und entschuppt. Das verringerte den Reinigungsaufwand in der Küche erheblich, weil diese kleinen, unangenehm klebenden Schuppen im Wasser verblieben und der Spüle kein hammerschlagähnliches Aussehen mehr verliehen. Sehr zur Freude meiner Frau, die im Rahmen der Arbeitsteilung für die Reinigung der Küche zuständig ist.

    Irgendwann, nach einer Woche kam ich mit einem Dänen, der recht gut Deutsch sprechen konnte, ins Gespräch. Der erklärte mir, auf meine Fragen, seine Frau würde nur die Horn­hechtschwänze in der Küche verwerten, wobei gut 75% vom gefangenen Hornhecht entsorgt werde. Einer seiner Freunde würde sogar nur die ganz großen Hornhechte zum Räuchern mit nach Hause nehmen, das wäre ja bei der Menge an gefangenen Hornhechten auch kein Prob­lem.

    Für mich war das keine Lösung. Im nächsten Urlaub versuchte ich es wieder.
    Nur diesmal mit feinstem Messermaterial versorgt, wurde auch noch mit dem filetieren ange­fangen und nach einigen Stunden ging es dann wirklich leidlich und ohne Verletzungen. Meine Frau war begeistert. Hornhechtfilet gebraten, gekocht, geräuchert mit allen erdenkli­chen Zutaten an Beilagen und Soßen und sogar als Fingerfood mit verschiedenen Dips, ein­fach Lecker!! Und da gibt es wirklich Angler, die keinen Hornhecht essen mögen.
    Der Nachteil: Ich stand etliche Stunden in der Küche, obwohl das filetieren immer besser wurde. Wir fanden dann heraus, dass der Tipp mit den gebratenen Hornhechtschwänzen sehr gut umzusetzen ist, weil man diese nach dem Braten, wie einen Maiskolben im Stück abknab­bern kann. Das geht mit etwas Übung wirklich sehr gut, wenn man sie nicht gerade superheiß aus der Pfanne nimmt. Für kleinere Kinder und Enkelkinder allerdings immer noch keine sehr gute Lösung. Und der Anteil an Abfall ist wirklich, für mich wenigstens nicht vertretbar.

    Und dann kam der Urlaub, der alles verändern sollte:
    Wir trafen am Wasser ein älteres, deutsches Ehepaar. Wir Männer angelten nebeneinander und ich bewunderte die leichte Sportex von meinem Nebenmann, der bestimmt schon 75Jahre alt, wenn nicht noch älter, war. Unsere beiden Frauen unterhielten sich an Land über ach weiß ich was alles. Irgendwann machten wir Männer eine Pause und versorgten den bereits gefan­genen Fisch, wobei das Gespräch beim kulinarischen Teil des Angelns landete: nämlich das Filetieren von Hornhechten. Und dieser nette Mensch erklärt mir also so ganz nebenbei, dass er seit vielen, vielen Jahren nach Dänemark kommt, um Urlaub zu machen und viele dänische Freunde hat. Sein bester Freund hätte ihm bereits vor Jahren einen HORNHECHTFILETIE­RER geschenkt, mit dem er, der ältere Herr, aber leider nicht klar komme. Und er erklärt mir auch wie das Ding aussieht und sogar was es heute kosten würde, sich solch ein Teil, aus Edelstahl, zuzulegen. Die Beschreibung ist so wirr, dass ich ihn bitte, mir dieses Teil einmal in den Sand zu zeichnen, damit ich im nächsten Angelladen mal nachfragen könnte. Das Ding, was er zeichnet, sieht aus wie eine Buddelkastenschippe, mit einer Rille in der Mitte!! Der An­geltag geht darüber zu Ende und am nächsten Morgen ist shopping angesagt (von mir verordnet). Meine Frau war richtig perplex. Ganz oben auf der Liste: ein Hornhechtfiletierge­rät. Nach 3 Stunden, vielen Kilometern und etlichen Fragen in den verschiedensten Läden wird mir klar: Das ist der Gag des Jahrhunderts, dem ich da aufgeses­sen bin. So bescheuert kann doch keiner sein, das einfach so zu schlucken. Aber dieses alte Ehepaar war so nett! Meine Frau erzählt mir noch, dass die Beiden sonst im nahen Hafen Plattfisch und Dorsch auf Wattwurm fangen. Die restlichen Tage des Urlaubs wurden die bei­den beiden aber nicht mehr gesehen. Es wurde also weiter mit dem Messer filetiert. Na ja, der Urlaub geht zu Ende und wieder zu Hause frage ich alle meine Kumpels, Freunde und Be­kannte, die jemals Hornhechte geangelt haben, nach eben diesem, beschriebenen Teil. Einem Hornhechtfiletiergerät. Nega­tiv!! Ausgelacht und teilweise verspottet, leicht gekränkt recher­chiere ich über Stunden im Internet. Negativ!!! So ein Sch……!!

    Fortsetzung folgt.....

    Malagacosta

  • Hering einsalzen, wie gehts?

    • malagacosta
    • 2. Oktober 2008 um 13:40

    Hallo Sethos,
    ich habe mal einen Artikel im AB geschrieben, vielleicht hilft er dir weiter. Eins sei aber gesagt, ohne probieren und aufschreiben der Gewichtsanteile wirst du auf Dauer keinen Erfolg haben:

    Hier der Artikel
    Es gibt sicher viele Möglichkeiten Salzheringe herzustellen! Abhängig vom Fettgehalt, mild gesalzen, hartgesalzen und was weiß ich noch alles möglich ist.
    Mein Rezept für Heringe die wir im Februar im Öresund fangen.
    Ein Eimer (25 Liter) wird schichtweise mit Heringen ausgelegt, das heißt zu unterst kommt keine Schicht Salz!! Achtung: Die Heringe werden mit dem Bauch nach oben gelegt!!
    Ich wiege für einen ganzen Eimer (der Deckel wird zum Schluß wirklich aufgepreßt) ganze 3 Kilo grobes Salz ab und gebe diese Menge zwischen die einzelnen Lagen von Heringen. Achte darauf, dass sich keine Salznester bilden und versuche in den ersten 3-4 Wochen den Eimer regelmäßig, 1 bis 2 mal täglich zu schütteln oder zu drehen. Die sich bildende Flüssigkeit verbleibt im Eimer, auch wenn sie nicht so gut aussieht (bräunlich) Nach 3- 4 Wochen probiere ich die ersten Heringe: je nach Menge der entnommenen Heringen und der größe des Wässerungsbehälters wird das Wasser in dem die Heringe liegen 4 bis 5 mal gewechselt um den Hering wieder genießbar zu machen. Hier muß man nach eigenem Geschmack probieren und halt mal einen Hering opfern!! Ich nehme ca.15 Heringe in eine ganz große TU....Schüssel und wechsele das Wasser in ca. 36 Stunden 4 mal. Meine Heringe haben so schon 10 Monate überstanden (sie waren dann verbraucht). Sie waren zwar nicht mehr so gut anzusehen und mußten auch länger gewässert werden waren aber noch gut!!
    Übrigens, je nach Größe passen zwischen 60 und 80 Heringe in einem Eimer.
    Viel Spaß beim probieren.


    Noch eine Anmerkung von mir: Es gibt ein Buch mit dem Titel "Der Fisch" (Anmerkungen für die Fischindustrie) Dort stehen unglaublich viele nützliche Dinge drin, insbesondere über die Konservierung von Heringen.

    Gruß Malagacosta

  • Angelanlagen

    • malagacosta
    • 17. September 2008 um 13:20

    Hallo Kenner der Szene,
    gibt es denn überhaupt noch kleine Anlagen mit nur 3 Hütten für 3 Familien die auch noch bezahlbar sind??? Wir waren diese Jahr in Kilstraumen und dort hat man noch zu den ursprünglichen 3 Hütten, die super gelegen sind, 9 Hütten zusätzlich gebaut.
    Einfach nur Grausam!!! Wir wollen zwar zusammen Urlaub machen aber doch unter uns bleiben und unsere Ruhe haben. Kinder sind nicht dabei! Wäre schön, wenn einfach nur der Ort oder Adresse, in welcher Form auch immer genannt wird.
    Gruß Malagacosta

  • Privatadressen

    • malagacosta
    • 16. September 2008 um 19:40

    Hallo Peter67,
    guter Vorsatz!! Ich sehe das auch so. Mein Berichte vom "Kilstraumen" ist noch im "NAF Forum" nachzulesen. Dort gibt es dazu 2 Themen unter meinem Namen und auch einige Bilder unter "Kilstraumen" zu sehen. In der Häuserdatenbank findest du es auch unter Borks 79/1 bis 3 beschrieben. Aber wie immer sind alle Eindrücke Subjektiv und ohne Gewähr. Friedel hat zum Kilstraumen auch schon einen sehr schönen Artikel, in diesem Forum, geschrieben.

  • "Gode Michel"

    • malagacosta
    • 10. September 2008 um 21:39

    Ja hallo liebe Angler,
    da würde ich mich auch freuen. Die "Seho" scheint wieder in Helsinggör zu liegen, die "Epsholm" hat noch keine Info. Wäre schon schön zu wissen, wo in 2009 die Kutter auslaufen werden!!

    Gruß Malagacosta

 

 

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