Petri Heil zu dem Seehecht - ein Fisch, der mir noch in meiner Sammlung fehlt. Aber was das Angeln im Flachwasser betrifft, kann ich sagen , daß ich dort die letzten beiden Jahre immer die meisten und größten Fische gefangen habe. So ist mir z.B dieses Jahr der vermutlich grösste Schellfisch nach 10 Norge-Reisen in nur 7 Meter tiefen Wasser wieder entwischt. Nach 2 Riesenfluchten hatte ich den Fisch am Boot und in Gaffnähe, aber durch einen Augenblick der Unachtsamkeit hat sich der Pilker ausgehängt. Ich bin ein schlechter Schätzer aber ich wage zu behaupten, daß der Schellfisch über einen Meter hatte. Manoman - wie hat er mir gestunken ....
Beiträge von Bayerwaldfischer
Der Hamburger Stammtisch ist geplant am 14.11.2025 oder 21.11 2026
Bitte mit abstimmen, wer noch dazu kommen möchte.
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Wir waren 2 Wochen in Sörreisa (gegenüber von Senja). Da wir mit dem Flieger gekommen sind hatte jeder nur 1 Flasche Schnaps, 1 Kilo Geräuchertes und eine Stange Salami an Ess- und Trinkbarem dabei. Da wir alles Biertrinker sind, hat vor allem der Gerstensaft zu Buche geschlagen. Der Rest war in erträglichem Rahmen und teilweise besser als in Deutschland, wobei die Qualität der Wurst allerdings zu Wünschen übrig ließ.
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Ich hab mir vor 10 Jahren 2 Boxen bei uns in der Nähe gekauft (Styroporfabrik GRUPOR). Die Boxen haben eine Wandung von ca. 5 - 6 cm und man kann einen handelsüblichen Bierkasten samt Inhalt darin verstauen (dafür sind sie gedacht). Der Preis betrug 15.- DM pro Box. Bis obenhin mit Filet gefüllt wiegen sie ca. 22,5 kg bei einem Eigengewicht von ca. 1 Kg. Diese beiden Kisten haben 10 Norgereisen, darunter 2 Flugreisen ausgehalten und denken gar nicht daran den Geist aufzugeben. Im Gegenteil sie werden von Jahr zu Jahr stabiler, da ich sie jedemal vor der Abreise mit ein paar Lagen Paketband umwickle. Wenn die Filets drinn sind, wird der Deckel mit Paketband ordentlich zugeklebt, dann halten sie 40 Stunden locker aus, ohne daß irgendwas angetaut ist.
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Hi Brosme, ich würde sagen, wenn die Fischerei gepasst hätte, dann wären die Negativpunkte der Anlage wohl nicht so aufgefallen. Aber in unserem Fall hatten wir ja genügend Zeit mangels Fisch. Natürlich kann niemand was dafür, daß kein Köhlerschwarm da war und es auch sonst ziemlich mau war. Wir jedenfalls haben daraus gelernt, daß wir in Zukunft nur noch Anlagen mit Zugang zum offenem Meer aussuchen bzw. Fjorde die unmittelbare Verbindung zum Meer haben. Lieber ein paar Windausfalltage in Kauf nehmen als 13 Tage bei schönstem Sommerwetter auf einem toten Fjord rumdümpeln.
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Ich sehe mich ja nun nicht als Pauschaltourist und bin auf gewisse "Nebengeräusche" bei solchen Touren durchaus vorbereitet. Aber was so alles unternommen wird, um einen den Urlaub zu vermiesen ist schon gigantisch. Manchmal scheint es, als würden manche Gefallen daran finden. Bei mir und meiner Frau und auch dem Rest der Truppe haben sie jedoch auf Granit gebissen. Wir haben das Beste draus gemacht und uns keineswegs unsere gute Laune verderben lassen. Ich jedenfalls freu mich schon auf´s nächste Mal

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Sörreisa 2010
Hallo liebe Freunde, hier nun ein kurzer Bericht über unseren diesjährigen Norge-Urlaub, den wir in Eric´s Fishigcamp in Sörreisa (südlich von Tromsö auf Höhe Senja) verbrachten.
Am Mittwoch, 11.08. morgens um halb Fünf starten wir mit 8 Personen in 2 PKW´s und einem Anhänger in Richtung Flughafen München. Gegen halb Sieben beim Parkplatzvermieter angekommen, wurden wir von ihm in Empfang genommen, das Gepäck umgeladen und zum Flughafenterminal gefahren.
Dort waren wir scheinbar die ersten Angler überhaupt, die mit Übergepäck nach Norwegen fliegen. So jedenfalls kam es uns vor. Die Damen und Herren am Schalter wussten jedenfalls nicht, wie sie uns abfertigen sollten und rannten und schnatterten wie ein wilder Hühnerhaufen durcheinander. Laut Angabe unseres Reiseveranstalters (Vöglers) konnte jeder neben seinen 30 Kilo Freigepäck und dem Handgepäck noch zusätzlich gegen 80 Euro Gebühr 30 Kilo Anglerzusatzgepäck in Form eines Rutenrohres und zweier Ausrüstungs- bzw. Köderboxen mitnehmen. Nach einer höchst aufwendigen und bürokratischen Prozedur hatten sie es endlich geschafft und wir konnten unser Gepäck bezahlen und einchecken.
Unser Flug sollte nach 2 x Umsteigen (in Kopenhagen und Oslo) nach Tromsö führen, da angeblich zu dieser Zeit keine Flüge nach Bardufoss (wesentlich näher am Urlaubsort, nur ca. 20 Minuten Transferzeit) gingen. So jedenfalls die Aussage vom Reiseveranstalter Vöglers. Nachdem wir aber auf dem Transfer von Tromsö nach Sörreisa eine 6-köpfige Gruppe aus Ingolstadt vom Flughafen Bardufoss mit in unsere Anlage mitnehmen mussten, konnte das niemand so recht verstehen, warum wir nicht auch dort landen konnten. Ach ja – beim Umchecken in Oslo stellte sich heraus, dass die Hälfte unseres Gepäcks in München vergessen wurde. Nach ewigen hin und her am Auskunftschalter gab man uns einen Beleg und das Versprechen, dass das Gepäck am Folgetag per Taxi in die Anlage nachgeliefert wird.
Dies ist auch geschehen. Insgesamt war das Gepäck in einem verheerenden Zustand, so als wurde es mehrmals mit Gewalt über den Boden geworfen.
In Eric´s Camp angekommen wurden wir in unsere Unterkünfte eingewiesen. Diese waren
Im Großen und Ganzen sauber und zweckmässig. Anschließend erfolgte die Einweisung in die Nebengebäude der Anlage (Gefriertruhen und Raum für Anglerkleidung) sowie Sauna, Solarium und Hot-Tub. Die Benutzung dieser „Welness-Angebote“ geht nur gegen Gebühr, was weder im Katalog des Veranstalters noch auf der Internetseite des Inhabers geschrieben steht. Die Gebühr für das Hot-Tub beträgt im Übrigen 250.- NOK pro Person. Badezeit beträgt 3 Stunden und es muss anschließend selbst gereinigt werden. Es versteht sich von selbst, dass von diesem unverschämten Angebot niemand Gebrauch machte, da man für diesen Preis eine Zehnerkarte im Hallenbad bekommt. Erwähnen möchte ich noch, dass in unserer Wohnung der WC-Sitz kaputt war und in der anderen Wohnung die WC-Spülung, so dass mit dem Brauseschlauch nachgeholfen werden musste. Beide Mängel wurden angesprochen, jedoch nicht abgestellt.
Nachdem mit der Unterkunft alles geregelt war ging man über zur Bootseinweisung. Die Boote machten auf den ersten Blick einen sauberen und gepflegten Eindruck, die Betankung und Ölstandsmessung erfolgt durch die Inhaber, die Schlüssel bleiben im Boot. Diesen Service werte ich als großen Plußpunkt, zumal die abschließende Benzinabrechnung absolut korrekt war. Die Boote sollten eigentlich 25 PS haben, aber das haben sie mit Sicherheit nicht. Ich würde mal sagen, meines gab gerade mal 15 PS her. Da bei meinem und noch einem anderen Boot der Ölsensor kaputt war, ist der Motor ca. 5 – 6 Mal am Tag abgestorben und musste wieder neu gestartet werden. Dies wurde dem Besitzer zwar gesagt, aber es wurde nichts dagegen unternommen.
Auf die Frage hin, wohin man mit den Booten zum Einkaufen fahren sollte (im Angebot von Vöglers war darauf hingewiesen worden, dass der Weg mit dem Boot ca. 10 Min. beträgt) wurde uns das Einkaufen mit den Booten strikt untersagt. Angeblich gab es in Sörreisa keine Anlegemöglichkeit, sowie ein Bootsschrauben-gefährdendes Fahrwasser. Einkaufen ging also nur zu Fuß (1,5 Stunden für eine Wegstrecke) oder gegen Gebühr auf Absprache mit dem Anlageninhaber. Die Gebühr pro Fahrt beträgt 150.—NOK, uns wurden jeweils 300.—NOK berechnet, da wir ja stets für 2 Wohnungen einkauften. Na ja – was soll der Geiz ….
Die fischereiliche Einweisung des Anlagenbetreibers erschöpfte sich in den 2 Sätzen, dass man nach jagenden Möwen Ausschau halten sollte, ansonsten sei Suchen angesagt ….
Das Angeln selbst erwies sich als ziemlich unergiebig. Ich muss zugeben, wir alle waren wohl mit etwas zu überzogenen Erwartungen angereist, aber eine solche Pleite in anglerischer Hinsicht hätte wohl niemand erwartet. Wir befischten systematisch alle „Hot-Spots“, die uns aus der Karte sowie aus dem Internet bekannt waren. Natürlich fing man hie und da einen Dorsch oder Köhler bis ca. 4,5 Kilo, ja sogar zwei maßige Heilbutts und zwei Steinbeißer mit jeweils ca. 4 Kilo mussten dran glauben – aber ehrlich, was ist das, wenn 8 Leute pro Tag ca. 6 – 7 Stunden auf dem Wasser sind. Der Rest, der an den Haken ging war nur Kleinzeug und nicht der Rede wert. Wir sind beileibe keine Kochtopfangler, aber 15 Kilo Filet pro Nase auf 13 Angeltage sollten es schon sein. Einige von uns schafften es vielleicht, bestimmt die Hälfte nicht. OK-Gut, 15 Kilo haben wir auf die 2 Wochen bestimmt auch gegessen, aber das Essen diente zum Teil der Frustbewältigung.
Ich für meinen Teil habe mich nach 3 – 4 Angeltagen dem Schicksal ergeben und die Anglerei nicht mehr als Hauptsache betrachtet. So konnte ich für mich einen schönen und erholsamen Urlaub in grandioser Natur und bei herrlichem Wetter erleben. Insgesamt hatten wir (wie immer eigentlich) eine super Kameradschaft in unserer Truppe, es fiel kein böses Wort und die Aufteilung der anfallenden Tätigkeiten regelte sich, ebenfalls wie immer, von selbst. Auch wenn bei dem einen oder Anderen der Frust über die Fischerei doch noch da war, glaube ich doch, dass es für alle ein schöner Urlaub war.
So vergingen die Tage wie im Flug und die Abreise stand bevor. Nachdem die Unterkünfte und Boote in sauberen Zustand übergeben und das Benzin abgerechnet war, wurden wir von einem älteren Herren zum Flughafen Tromsö gefahren. Auf den ersten Eindruck erwies sich das Einchecken als völlig unbürokratisch und kinderleicht. Das sollte sich ändern!! Die Herrschaften bei der SAS in Tromsö erkannten als Übergepäck lediglich ein Rutenrohr und eine Köderbox in Größe einer Schuhschachtel an. Jedes Kilo darüber musste mit 90 NOK bezahlt werden. Unsere Wut kann man sich vorstellen, besonders als die Dame am Schalter ungemein schnippisch sagte, entweder bezahlen, oder der Flieger fliegt ohne Euch los. Obwohl wir die Rechungen aus München für das Übergepäck vorweisen konnten, gab es keine Gnade, und jeder musste zwischen 1600 und 1900 NOK bezahlen.
Der Rückflug verlief ohne Komplikationen und wir werden die in Tomsö per Karte bezahlten
Beträge auf jeden Fall zurückbuchen lassen. Die sollen kommen, und sich das Geld holen J -
Au Weia - Ich hab jetzt meine 6 Rollen, die ich übermorgen nach Norge mitnehmen will innen und außen mit WD40 eingesprüht. Ich kann die Rollen leider selbst nicht zerlegen um das rückgängig zu nachen. Reicht es, wenn ich das nach dem Urlaub noch mache - in 3 Wochen?
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Gut zu wissen, daß Ballistol nicht für alles geeignet ist. Ich hab´s bisher auch immer für alles genommen. Wie sieht es denn mit WD-40 aus? Kann mann das zum Schmieren der Rollen benutzen????:)
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Hallo - nun mal meine Combos (so jedenfalls ist die Grundausstattung, wird je nach Bedarf nachgebessert bzw umgebaut)
Speedpilken:
Balzer Diabolo Jerk-Rute, 1,90 m, WG bis 120 g
Abu Garcia REVO STX mit ca. 300 m 16er Spiderwhire
EINFACH NUR GEIL !!
Leichtes Pilken:
SPORTEX Black Arrow, 3,00 m WG bis 90 g, DAM Quick Finessa 330, 17er Power Pro
SPORTEX HM Turbo Spin, 2,70 m WG bis 100 g, DAM Quick 2002, 17er Power Pro
Beide Ruten sind etwas kopflastig und nicht gerade Leichtgewichte, aber zusammen mit den Rollen, die mich schon durch 30 Anglerjahre begleiten ein unschlagbares Team.
Mittleres Pilken:
SPORTEX Magnus 12lbs mit ABU Abassadeur 7000, bespult mit 450 Meter 20er PowerPro
Mittleres- schweres Pilken / Naturköderangeln:
SPORTEX Magnus 30lbs BT2335 mit Penn Special Senator 113S, bespult mit 600 Meter 20er PowerPro
AHF LEITNER "PO" 500g WG, 250cm mit Penn Special Senator 113S bespult mit 600 Meter 20er PowerPro
Mit beiden Combos lassen sich Ködergewichte bis max. 600g ohne Probleme fischen. Was darüber hinaus geht, wird von mir kategorisch abgelehnt, da es sich fast schon mit Arbeit vergleichen lässt. Und die hat im Urlaub nix zu suchen.
Ich habe noch diverses anderes Zeugs von Penn, Cormoran, Abu, DAM usw. was aber so gut wie nicht mehr im Einsatz ist.
Lobend erwähnen möchte ich trotzdem meine erste Multrolle, eine SPRO OFFHORE 43 oder so ähnlich. Die hatte ich bisher 3 komplette Urlaube im Einsatz. Meine Frau war die letzten 3 x auch mit dabei und hat eigentlich nur mit dieser Rolle gefischt, also 6 x 2,5 Wochen Norge - das Teil hält immer noch und funktioniert wie ne Eins. Dabei geht meine bessere Hälfte nicht gerade zimperlich damit um und die Hänger, die wir schon damit hatten, lassen jeden Heilbuttdrill verblassen:D:D -
alles klar - ich weiss bescheid!!!!!



