Hi smolt,
danke für Deine sachliche Antwort - gestern war mir wohl mal nach "Schreien" zumute - jetzt ist mein Blutdruck wieder normal ![]()
![]()
Sicherlich - Dornhai ist durch die biologischen Gegebenheiten stärker "bedrohbar" als z.B. Köhler oder Dorsch. Das sind Fakten die man nicht wiederlegen kann - und dies sollte uns auch in unserem Handeln nachdenklich machen (daher sind "ein paar" Dornhaie für mich ok - 100 sicherlich nicht...) - hier stimme ich Dir voll zu.
Allerdings fehlen jegliche Bestandsaufnahmen - wie Du selbst richtig sagst - Fangstatistiken sind eben nicht der richtige Weg. Leider wird hier (vor allem von der EU) viel zu wenig getan um die Diskussion zu versachlichen.
Die Steuerung der Fischerei ist aber nur auf einer guten und sicheren Datenbasis möglich - und gerade bei Dornhaien, welche i.d. Regel - zumindest im Nordostatlantik - als Beifang gefangen wird, führen pauschale Fangverbote und ähnliches zu nichts. Im Gegenteil - dürften sie nicht mehr vermarkten gehen die Tiere wieder tot über Bord. Kontrollen sind doch hier kaum umsetzbar...
Gerade bei Arten wie Rochen und Haien macht es sich halt extrem bemerkbar ob ein keiner Küstenfischer mal 10 an der Langleine hat oder ein großer Trawler 500 auf einmal im Netz einsaugt wenn er über einen Schwarm donnert....
Es ist nicht die "kommerzielle Fischerei" - es ist die Art wie diese früher, heute und in Zukunft betrieben wird......das war eigentlich das, was ich sagen wollte.....
Ich glaub "im Kern" liegen wir nicht weit auseinander ![]()
Viele Grüße,
woody


