Moin zusammen.
Habe meine letzte Kippe am 01.07.2000 geraucht.
Aufzuhören war die beste Entscheidung meines Lebens ( außer
der, meine Tochter in die Welt zu setzen ).:D
Ich habe sage und schreibe 15 Kilo zugenommen ( gar nicht mal, weil
ich viel mehr gegessen habe, sondern als Raucher hat man einen
10 % igen höheren Energieumsatz- d.h. bei gleicher Ernährung nehmen die meisten nach dem Aufhören automatisch zu).
Das bedeutet eigentlich, dass man parallel zum Aufhören auch eine
Diät machen müsste, aber diese Willensstärke bringt wohl kaum jemand auf.
Die Gewichtszunahme ist nicht so toll , aber was sind eine paar Kilos mehr
gegen eine kaputte Lunge ( Krebs ), ein kaputtes Herz ( Infarkt ) oder ein kaputtes Hirn ( Schlaganfall ) ...... ![]()
Außerdem bin ich verheiratet und muß nicht mehr der Damenwelt hinterherhetzen
. Meine Frau sagt immer : Dicke Männer gehen nicht fremd, iss noch ein bißchen.
![]()
Nee, mit Rauchen aufhören war schon klasse , aber völlig will man
ja auch nicht auf Genuß verzichten ( bei mir ists halt Essen und Trinken
- siehe den Weintrööt bei "Der Fisch in der Küche" - ),
ich versuchs halt mit Sport zu kompensieren (5 x mal die Woche ) , aber zur ernsthaften Diät habe ich mich noch nicht durchringen können.
Dennoch - es bringt soviel mehr an Lebensqualität , sich von der Nikotinsklaverei zu befreien, Glückwunsch an Jede(n) , der/die es geschafft hat.
Liebe Grüße ![]()
ArJa
Beiträge von ArJa
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Moin zusammen.
Habe mir letzte Woche die Köhler Jerk 120 von Balzer aus 71er North
Edition ( 2,1 m mit Multirollenberingung ) zugelegt.
In 6 Wochen werde ich damit den Köhlern im Bömlafjord zu Leibe
rücken
.... wenn denn welche da sind.....
Welche Linkshand-Multi ( kleinere Baitcast Rolle ) ist dafür
aus eurer Sicht empfehlenswert ?
Dachte dabei an die Ixorne von Ryobi .....
Kann jemand was dazu sagen ?? Habt Ihr Alternativen ?
Liebe Grüße
ArJa -
Zitat :
ArJa, echte Weinkenner
wirst Du hier nicht viele finden , ebenso echte
Bierkenner.
Gruß Rudi
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@ rubibo
Tja Rudi, scheint wohl so .... muß aber auch gar nicht sein,
Weinliebhaber würden mir völlig genügen......
Dennoch , wenn jemand Rezepte mit leckeren Weinen hier einstellt
oder auch sonstige Weinempfehlungen zum Fisch gibt , dann wärs doch toll. Dafür heißt es ja wohl " Der Fisch in der Küche "
Gruß ArJa -
@ rubibo
Den Weintest habe ich auch gesehen und mich schlapp gelacht.
Steht aber - glaube ich - in keinem Widerspruch, zu dem was ich gemeint habe.
Ein kleiner pfeffriger Rose für 3,99 € aus dem Supermarkt kann die Sensation bei einem warmen Spätsommerabend auf der Terrasse sein,
wo ein großer Bordeaux aus der Kategorie 50€ + völlig deplaziert wäre.
Das hat also absolut nichts mit Preisen und angeblicher Kennerschaft zu tun. Einen halbwegs geschulten Gaumen bekommt man nur durch eins:
Probieren, probieren ,probieren , und jeder muß da seinen Weg gehen.
Was ich sagen wollte ist, dass Fisch und Wein eine tolle Kombination abgeben und dass man diese Vielfalt auch nutzen sollte und bewußt experimentieren sollte und sich nicht auf 1 ,2 Sorten und Weine beschränken sollte. Das ist alles.
Da Du ja - wie ich aus dem Nichtrauchertrööt weiß - ebenfalls die weise
Entscheidung getroffen hast, das Rauchen aufzugeben, dürften sich
Deine Geschmackspapillaren ja mittlerweile wieder erholt haben; ein Grund mehr, sich zusätzlich dem Thema Wein und Fisch zuzuwenden.
Was ich nicht verstanden habe, ist der Hinweis mit der Einbildung , dass
müßtest Du mir vielleicht per pN mal näher erklären.
Viele Grüße
ArJa -
Moin , hier mein legger Lieblingsrezept für Rotbarsch.

Zutaten für 4 Personen:
600 - 800 g Rotbarschfilet ( je nach angemeldetem Hunger und
Fangerfolg
)
alternativ frisches Dorschfilet ( auch legger
)
60 ml Olivenöl - und jetzt der Trick :
60 Gramm Kräuterbutter
Bandnudeln ( Kochmenge auch hier nach Appetit und Packungsvorschrift )
Für die Portweinsoße benötigt man :
4 cl Portwein ( Madeira geht auch - den gibts im Supermarkt in
Kleinstflaschen - belastet kaum das Importbudget ! )
80 ml trockenen Weißweines
160 ml Fischfond
80 ml süße Sahne
Pfeffer, Salz, Mehl,
150 g eiskalte in Würfel geschnittene Butter
Estragon
Und los gehts :
Portwein, Weißwein, Fischfond zusammen im Topf erhitzen und auf die
Hälfte einreduzieren lassen.
Sahne hinzufügen - erhitzen ( nicht mehr kochen ! ),
mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Die in Stücke geschnittene eiskalte Butter stückweise mit Schneebesen
einmontieren. Sollte die Sauce durch die Butter keine Bindung erhalten,
mit etwas Mondamin oder Mehlbutter ( zu gleichen Teilen Mehl und Butter
miteinander verkneten ) nachhelfen. Warmstellen.
Fisch ggf. enthäuten, entgräten und portionieren.
Salzen, pfeffern, mehlieren und in der Kräuterbutter - Olivenöl
Mischung beidseitig in einer großen Pfanne braten, bis er schön kroß ist.
Die in Salzwasser und abgeschmeckten gegarten Nudeln in etwas Butter schwenken und in tiefen Teller anrichten, mit der mit Estragon garnierten Sauce überziehen und den fertig gebratenen Fisch auflegen.
Als Beilage : Baguette und / oder grüner gemischter Salat.
Eine Weinempfehlung gibts auch dazu :
Ein trockener Gavi di Gavi aus dem italienischen Piemont ( kostet im Supermarkt zwischen 3, 50 und 5 Euro ) - ich nehme den Wein auch immer
als Kochwein - > siehe oben
Viel Spass beim Nachkochen !
Gruß ArJa -
Moin zusammen.
Wir haben alle unsere ( Wein ) erfahrungen , gerade auch im Hinblick auf
den wirklich idealen Zusammenhang zwischen Wein und Fisch , hinter uns. Daraus hat sich dann bei jedem(r) der individuelle, ganz persönliche Weingeschmack entwickelt.
Was ich nur immer schade finde ist , dass sich viele Leute irgendwann mal
für die Weine von Winzer XY entscheiden und diese Weine dann 20 Jahre lang als die Besten der Welt bei Bekannten und Verwandten " verkaufen ".
Alles getreu dem Motto: Der ist gut, der schmeckt mir.
Dabei ist doch gerade die unendliche Vielfalt, die die Weinwelt zu bieten
hat , das Interessante und gerade im Zusammenhang mit delikaten Lebensmitteln wie Fisch oder Käse kann das wirklich unglaubliche
Geschmackserlebnisse vermitteln.
Man muß sich halt nur etwas mit der Materie beschäftigen ( Vielleicht nicht gerade so bekloppt wie ich mit mittlerweile über 3000 verkosteten Weinen
- meine Leber ist Gott sei Dank aber noch o.k. ). So schwer ist das gar nicht.
Deswegen finde ich es sinnvoll, nicht einzelne Weine zu empfehlen, sondern mehr auf die Weinanbaugebiete und insbesondere auf die Rebsorten einzugehen. Da gibt es wirklich dramatische Geschmacksunterschiede.
So ist die erwähnte Syrah ( ich vermute mal von der Rhone - Cotes du Rhone oder Cote Rotie oder so was ) sicherlich kein klassischer Begleitwein
für Fisch . Syrah ist so ziemlich die extraktreichste Rebsorte ( und je nach Ausbau sehr gerbsäurehaltig ), die es gibt,
aber in Verbindung mit Röstaromen ( knusprig gegrillter Fisch z.B. ) kann das schon eine sehr interessante Erfahrung sein.
Worum es mir geht , ist einfach - auch unter Anglern - für die Vielfalt des Geschmackserlebnisses Wein zu werben ( nein - ich bin kein Weinhändler
und habe auch beruflich nichts mit Wein zu tun ) und zwar weil unter Weinfexen - wie ich nun mal einer bin -, eigentlich nur eine Weisheit kursiert : Das Leben ist viel zu kurz , um schlechten Wein zu trinken.
Ich trink auch gern mal ein Bier, aber die Geschmacksverbindung Fisch und
Wein kann Bier nicht toppen. Da bin ich mir ziemlich sicher.
Wäre schön, wenn wir in diesem Unterforum " Der Fisch in der Küche "
auch die Diskussion um die besten Weine zum Fisch weiterführen könnten - das fände ich richtig klasse. Würde mich da gerne einbringen......:)
Viele Grüße
ArJa -
Moin zusammen.
Komme gerade aus dem dem Urlaub zurück ( leider nur Fehmarn mit 3 Kutterausfahrten und nur 7 Dorschen , so`n Schiet
) und lese gerade diesen Trööt
.
Weil neben Angeln das Weinsammeln ( mache ich seit 25 Jahren ) und auch -trinken
mein 2. Hobby ist, gebe ich auch mal meinen Senf ( Wein ) dazu.
Also- wenn Du nicht möchtest, dass sich das Filet in der Folie beim Garen rot verfäbt, sondern schön weiss bleibt, dass lass das mit dem Rotwein in der Folie sein.
Was Rotwein als Begleitgetränk anbelangt, könnte man eigentlich sagen,
"Chacun sa gout " - Jeder nach seinem Geschmack; aber so einfach möchte ich es mir dann doch nicht machen.
Fisch in Rotwein - da gibts z.B. einige über Jahrhunderte erprobte Spezialrezepte wie z.B. Lamproie a la bordelaise - Neunauge in St. Emilion Rotwein - legger.
Vom Grundsatz kann man Rotwein - m.E. passt ein kräftiger Rose` wie ein
Tavel oder ein guter Spätburgunder Weißherbst jedoch besser - aber nur zu dunklem Fischfilet wie Thun oder rustikalem Filet mit exotischen Gewürzen wie " Curryspiess vom Wels" empfehlen.
Sonst wird der Fisch vom Rotwein " erschlagen ". Wär schade drum.
Ich bin bislang mit wenigen Rebsorten und Weinen gut klargekommen.
1. Bei Fisch in mächtigen Sahnesaucen gern Chardonnay ( Chablis , Weiße Burgunder ) oder auch Chenin blanc von der Loire ( Savennieres, Vouvray,Montlouis )
2. Seezunge / Steinbutt gern mal Champagner ( ist bei Aldi / Lidl mittlerweile preislich vertretbar und so schlecht nicht )
3. Meine Universalrebsorte für gebratenen Fisch ist immer wieder gern eine
trockene fränkische Silvaner Spätlese - m.E. unerreicht ( Werde wohl wieder einige Flaschen in 6 Wochen mitnehmen - und ordnungsgemäß verzollen, versteht sich).
4. Und mit einem guten trockenen deutschen Riesling macht man eigentlich nie was falsch - kitzelt aber meiner Meinung nach damit nicht unbedingt die letzten Geschmacksnuancen aus einem Gericht heraus.
Aber - das ist wie gesagt nur mein persönlicher Geschmack.
Wäre toll, wenn hier im Forum auch mal Weinempfehlungen zu den Gerichten gegeben würden oder Weintipps nach Urlauben im Zusammenhang mit Fischgerichten diskutiert würden
- käme meinem 2. Hobby auch per pN sehr entgegen.
Viele Grüße und guten Appetit
ArJa -
Alles anzeigen
@ ArJa
Sehr merkwürdig, was Du da in meine Aussagen reininterpretierst.:confused:
Ich wollte nur damit sagen, man sollte das Rauchen mal in Relation zu anderen, m. E. wesentlich gesundheitsgefährdenderen Dingen des Lebens setzen. Aber die Raucher sind ja immer leichte Beute.
Ich hör ja schon auf vielzurauchen und komme der Gesellschaft so ein Stück entgegen. Ausserdem überleg mal was den Staat bei den Nichtrrauchern an Steuern durch die Lappen geht womit die Umwelt gefördert werden könnte.
Ist nur Spaß... wirklich. Bitte nicht so ernst nehmen.
Gruß Markus
@ Torskmann
Ich glaube nicht , dass Du der Gesellschaft mit weniger Rauchen entgegenkommst; es sei denn , wir betrachten die Vergleichsberechnung
zwischen den Tabaksteuereinnahmen und den volkswirtschaftlichen Folgekosten des Tabak"genusses " .
Ich denke vielmehr, dass Du lieber Deiner eigenen Gesundheit mit einem Verzicht aufs Rauchen entgegenkommen solltest. Du hast nämlich nur die Eine .........
Nicht jeder, der glaubt, dass es ihn mit den tödlichen raucherbedingten Erkrankungen schon nicht treffen wird , hat tatsächlich dieses Glück ( und da nützt auch nichts das Zitat vom 90-jährigen Nachbarn, der immer geraucht hat ). Wie gesagt, das Elend in den Sterbekliniken ist groß, sollte
man sich mal anschauen - das überzeugt.
@ rubibo - Good posting
Gerade beim von Dir aufgezeigten Beschaffungsdruck habe ich mich wirklich wiedergefunden, das ging mir genauso; im Nachhinein unglaublich, wie sehr man sich über so viele Jahre zum Sklaven der Tabakindustrie machen konnte.
Aber - ich denke, wir haben es geschafft.
Gruß Arja -
@ torskmann
Zitat :
[quote='Torskmann','http://umzug.norwegen-angelfreunde.de/forum/index.ph…D=7269#post7269']Das heißt allso, das "richtige Leben" gibt es nur ohne Zigarette? Oder, Nichtraucher sind die besseren Menschen? Nein, das heißt es nicht!
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Sehr merkwürdig, was Du da in meine Aussagen reininterpretierst.:confused:
Natürlich sind Nichtraucher keine besseren Menschen.
Für mich und alle ehemaligen Raucher begann das richtige Leben wieder neu, als wir uns von der Nikotinsucht befreit haben, das wird Dir jeder Ex-Raucher bestätigen.
Solange Du mich persönlich nicht mit Deinem Qualm passiv belästigst,
ist es mir völlig egal, ob, wann und wieviel Du qualmst.
Ich gönne jedem Menschen körperliche Unversehrtheit und ich wünsche Dir , dass Du möglichst lange von Lungenkrebs, Schlaganfall oder Herz-Kreislauferkrankungen verschont bleibst, aber eins darft Du mir glauben:
Ich habe viele Lungenkrebskranke ( und die waren ausnahmslos Raucher )gesprochen, die mir , als es ans elende Verrecken ging, gesagt haben : Hätte ich doch bloß nicht ...... Das ist die Wahrheit.
Und wenn es ans Leben geht, ist es völlig egal , ob ich den Krebs durch eigenes Verschulden oder durch Passivrauchen bekommen habe.
Das sollten sich die Raucher mal überlegen ....... aber ich kenne ja aus eigener Erfahrung die an den Haaren herbeigezogenen Raucherargumente, mit der sie ihre eigene Sucht vor sich selber zu rechtfertigen suchen.
Ich gebe die Hoffnung dennoch nicht auf, noch möglichst Viele zu überzeugen, diese legalisierte Selbstzerstörung aufzugeben.
Gruß ArJa -
@ skandifreak.
Zitat :






@all (auch die militanten NR.Ihr habt eindeutig recht.Rauchen ist einfach Schxxxxe.
und irgendwann hör ich auch mit dem Mist auf.Ich hoffe ich schaffe es
.)[/quote]
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Ist kein Problem, Du musst Dir einfach keine Zigarette mehr anstecken. :ablach::ablach::ablach:
2 Wochen Entzugserscheinungen sind nichts gegen den Zugewinn an Lebensqualität, den Du mit dem Aufhören des Qualmens erreichst.
Ich weiß , wovon ich rede. Bei mir war es eine Kombination aus Aufhören
im Urlaub, Lesen des Buches " Endlich Nichtraucher " von Allen Carr, täglich
4-5 Liter Wasser trinken und Möhrchen knabbern. Nach 2 Wochen war das Schlimmste vorbei und das richtige Leben ( ohne Beschaffungsdruck,
stinkende Wohnung und Klamotten sowie morgendliches Husten ) begann wieder.
Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei, es lohnt sich .......
Gruß ArJa


