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Beiträge von Norge_Fan

Magdeburger Angeltage am 07.11. - 08.11.2026 wir sind dabei in Halle 1

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  • Seenot- / MoB- Features bei Alleinfahrt: Kälteschutz und SOS-Sender

    • Norge_Fan
    • 20. Juli 2014 um 08:39

    Nachdem das Thema nun eine ganze Weile vor sich hin gegärt hat, scheint für mich nun die Option der Wahl gefunden zu sein. Ich habe das Thema mittlerweile über unsere Diskussion hier hinaus in verschiedenen Spezialistenkreisen diskutiert und auch die Seenotrettung selbst angesprochen.

    Im Ergebnis ergab sich für mich der Einsatz eines (satellitengestützten) PLB als zweckmäßigste Option. AIS schied aufgrund des eingeschränkten Empfängerkreises und der situationsbedingten Begrenzung der Reichweite aus. Hier gab es neben diesen Punkten zudem weitere Einschränkungen, die sich aus dem jeweiligen Softwarestand bei den Empfängern ergeben. Natürlich wäre ein AIS besser als gar kein Notrufsystem, mir scheint aber das PLB doch zweckmäßiger zu sein, wobei das sicher immer auch vom konkreten Einzelfall abhängt.

    Die Verbindungszeit bei den PLBs soll in Europa im Mittel statistisch kürzer als die befürchteten 45 min sein. Oft beträgt diese nur wenige Minuten. Zudem werden die Satelliten wohl auch kontinuierlich weiter aufgestockt, sodass hier von weiteren Verbesserungen ausgegangen werden kann. Ein weiteres Argument war das zusätzliche Notsignal auf der Flugnotruffrequenz, dass von Flugzeugen in Reichweite empfangen und weitergeleitet werden sollte.

    Für künftige Tripps werde ich mich dann zusätzlich um ein Funkzeugnis und eine Funklizenz kümmern, dann kann redundant und mit Interaktionsmöglichkeit zusätzlich noch ein UKW- Seenotruffunkgerät mitgeführt werden. Mit beiden Systemen sollte man dann wirklich gut ausgestattet sein, einzig die Diskussion manuelle / automatische Notrufauslösung bliebe noch offen.

  • Seenot- / MoB- Features bei Alleinfahrt: Kälteschutz und SOS-Sender

    • Norge_Fan
    • 10. Juli 2014 um 19:55

    Tja, eigentlich braucht man nen AIS und nen PLB. Beim AIS ist der Empfängerkreis und die Reichweite eingeschränkt, beim PLB kann es in Abhängigkeit von der aktuellen Satellitenkonstellation bis zu 45min dauern, bis eine Verbindung zustande kommt. Erst dann beginnt die Rettungskette. Solange dürfte man es im Wasser mit den herkömmlichen Schutzanzügen mit Kälteschutz Klasse D kaum aushalten. Was macht man also nun ??

  • Man gönnt sich sonst nichts ...

    • Norge_Fan
    • 3. Juli 2014 um 13:10
    Zitat von martin1

    ... Ging gestern die bestellung an die "vakuumtuete" raus für einen la.va v.200 mit doppelschweißnaht und diversen rollen und tüten! ...

    und ??

    Über unseres ist Frauchen begeistert, nur recht schwer zum regelmäßigen Bewegen.

  • Seenot- / MoB- Features bei Alleinfahrt: Kälteschutz und SOS-Sender

    • Norge_Fan
    • 1. Juli 2014 um 13:30

    Die Erteilung von Lizenzen für Seefunkgeräte ist wohl nur für eigene Boote möglich. Damit scheidet Seefunk als Variante in Norwegen offiziell dann wohl schon mal aus. Soll aus dem Wasser heraus, also auf Höhe der Wasseroberfläche bei hohem Wellengang aufgrund der Dämpfungsverluste auch nicht unbedingt immer funktionieren, anders von einer erhöhten Position aus, also stehend in einem Boot. Aber gesucht wird ja die Lösung aus dem Wasser heraus.

    Die Anmeldung von EPIRBS/PLB erfolgt glaube ich personenbezogen, also kein Boot nötig.

  • Seenot- / MoB- Features bei Alleinfahrt: Kälteschutz und SOS-Sender

    • Norge_Fan
    • 30. Juni 2014 um 08:54

    Sehr interessanter Vorschlag, wenn auch nicht gerade preiswert. Werde ich mir anschauen

    Ansonsten gibts da ja auch noch die SIMRAD Seefunkgeräte, aber dabraucht man eine Lizens oder Genehmigung für, oder ??

  • Seenot- / MoB- Features bei Alleinfahrt: Kälteschutz und SOS-Sender

    • Norge_Fan
    • 28. Juni 2014 um 21:47

    Da mag einiges dran wahr sein, beschäftigt sich ja aber nicht direkt mit dem Thema. Tatsache ist ja, ins Wasser fallen oder kentern kann man immer, selbst wenn man die größte Vorsicht walten läßt, und wenn es nur durch die Verkettung mehrerer dummer Umstände ist. Ich hab schon Leute gesehen, deren 7m- Yellow-Kutter ist untergegangen, weil bereits bei der Übernahme nen Leck drinnen war, dass durch den doppelten Boden bis dahin unbemerkt blieb. Dass es besser ist, nicht allein im Boot zu sein ist klar, praktisch kennt das aber wohl fast jeder ... Das beschreibt jetzt auch nur einen speziellen Anwendungsfall, kann aber eben alles genauso erforderlich werden, wenn man zu zweit ist.

    Klar kann man sich im Boot auch anbinden, dass ist aber zum einen störend, birgst Sturzgefahren und wenn das Boot kentert und man ist bewußtlos, geht man mitm Äppelkahn glatt mit unter

  • Seenot- / MoB- Features bei Alleinfahrt: Kälteschutz und SOS-Sender

    • Norge_Fan
    • 28. Juni 2014 um 20:18

    Hallo Leute,

    hat sich mal jemand um einen Unterziehkälteschutz und einen AIS- Notsender Gedanken gemacht. Gibt ja einiges am Markt, hat allerdings auch auch seinen Preis.

    Die Frage ist, soll man wirklich soweit gehen, ggf. welche Alternativen, am besten preiswerter gibt es. Bei Alleinfahrten kommt man an beidem schwer vorbei, weil meist ja nicht mal jemand bemerkt, dass man Planschen ist.

    Hier mal zwei identifizierte Produkte:

    Unterziehkälteschutz:

    http://www.ursuk.fi/de/angeln/trocke...-purpose-suit/

    AIS- Notsender:

    http://www.boatoon.com/de/shop/produ...notfallsender/

  • Optimale Rettungsweste Stand 06/2014 - Schwerpunkte Auslösesystem, Tragekomfort

    • Norge_Fan
    • 25. Juni 2014 um 10:13

    Aus Sicht der laufenden Kosten von Automatikwesten wären Feststoffwesten sicher deutlich beliebter als es diese sind. Es sprechen aber häufig zwei wichtige Gründe dagegen.

    Erster und wichtigster Grund ist die Notwendigkeit von 275 N- Westen beim verbreiteten Einsatz von Floatern (und bei schwerer Schutzkleidung), damit die Drehung in eine ohnmachtssichere Lage erfolgen kann. Das kann eine komfortabel tragbare Feststoffweste nicht leisten. Nicht einmal jede 275 N- Automatikweste schafft das. Ohne diese Bekleidung käme man mit 150 N- Westen wohl aus. Dann könnte man tatsächlich über eine Feststoffweste nachdenken, sofern diese eine ohnmachtssichere Lage hinbekäme oder man darauf verzichten wollte. Sollte man auf die ohnmachtssichere Lage verzichten wollen, so könnte man bei Einsatz von Floatern wohl auch gleich auf eine Weste verzichten.

    Zweiter Grund ist ist der Tragekomfort. Heutige Feststoffwesten sind sicher leichter, dünner und bequemer zu tragen (ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da waren die eigenlich nur als Sitzkissen und zum Hinterherschmeißen für die PoB zu gebrauchen). Aber sicher unkomfortabler als Automatikwesten. Inwieweit die Feststoffwesten dann beim ambitionierten Angeln und was auch immer stören, muss jeder selbst herausfinden. Mir persönlich wäre es nix. Eine Feststoffweste noch über warmer wetterbeständiger Bekleidung oder über einem Floater stelle ich mir sehr einschränkend vor. Sollte die dann auch noch 275 N- Auftrieb erzeugen - falls es so etwas überhaupt gibt - und die dann den Hauptauftriebskörper auch noch vorn haben, hätte man wohl doch so einiges an Material um sich herum.

    Ich glaube, gerade angesichts der im dritten Absatz genanten Aspekte und der Zahl auf der linken Seite zwischen Ort und Beiträge wäre es sinnvoll, die Bedeutung der Weste neu zu bewerten. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass eben eine Weste noch immer nicht alles ist ... da wäre noch Kälteschutz, Rettungsleiter, Navigation (wie kommt man in einem kritischen Seegebiet nach Hause, wenn der Plotter ausfällt), Notantrieb ... alles kann man nicht leisten und meist ist man ja auch an die Gegebenheiten vor Ort gebunden.

  • Optimale Rettungsweste Stand 06/2014 - Schwerpunkte Auslösesystem, Tragekomfort

    • Norge_Fan
    • 24. Juni 2014 um 10:19

    Das ist tatsächlich so, nur wie willste sonst Sicherheit herstellen ? Ggf. kannste Dir Westen mit Kumpels übers Jahr teilen. U.U. gibts auch brauchbare Westen beim Vermieter. Die Erfahrung zeigt aber, dass die den individuellen Anforderungen meist kaum entsprechen. Von Feststoffwesten werden wir doch sicher nicht reden ?

    Man kann noch überlegen, ob und wie man die Lebensdauer der Kartuschen verlängern kann. Ob das sinnvoll ist und geht, weiß ich auch nicht. Vielleicht würde vakuumieren und einschweißen helfen ... :)

  • Optimale Rettungsweste Stand 06/2014 - Schwerpunkte Auslösesystem, Tragekomfort

    • Norge_Fan
    • 24. Juni 2014 um 08:19

    Moin Leute,

    dieses Jahr gehts nicht ganz so weit in den Norden. In der Hoffnung auf wärmere Temperaturen ist daher einzuplanen, dass die Anzüge (mit integrierter Weste / Te'havs) / Floater ohne integrierte Weste zumindest tagsüber zu warm sein dürften. In diesem Fall müßten dann wenigstens vernünftige Automatikwesten angelegt werden, die wir in diesem Jahr anschaffenen wollen (2 Stück). Das Thema Kälteschutz im Wasser sei hier mal unberücksichtigt.

    Aus den individuellen Gegebenheiten ergeben sich folgende Anforderungen:

    - 275 N Auftrieb (damit tragbar mit und ohne Floater, beim Te'havs unrelevant)
    - leicht, nicht auftragend, darf beim Angeln und Bewegen nicht stören, darf nicht im Nacken schubbern, man sollte darunter nicht schwitzen (z.B. Wärmestau unter Rückenteilen)
    - sollte auch Frau optimal passen, hier mag es bei manchen Modellen u.U. Paßschwierigkeiten bei ausgebildeter weiblicher Gestalt geben
    - sinnvolles Preis- / Leistungsverhältnis
    - Ausstattung:

    a) Einkammer / Zweikammer ? Zweikammer bietet natürlich ein Sicherheitsreserve, aber bringt das etwas ?
    b) Ballon Einlagig / Zweilagig ? Fragestellung wie a)
    c) Kontrollfenster, halte ich persönlich für essentiell, weil der Funktionsstatus ansonsten völlig ungewiss ist, auch wenn von einer hohen Zuverlässigkeit auszugehen ist
    d) mechanische Auslösbarkeit, die ausreichend gegen versehentliches Auslösen geschützt ist
    e) Ventil zum Ablassen / Reduzieren der Luft (z.B. Notfall oder Boarding --> siehe Thema Rettungsleiter)
    f) Mundstück zum Nachblasen
    e) Schrittgurt / Harness / Lifebelt / D-Ring, ggf. Sicherungs- / Bergeleine
    f) Spray Cap
    g) optional Notlicht, da ich abends auch schon mal allein unterwegs bin und es im Notfall durch später werden könnte

    Ansonsten finde ich noch wichtig: nachgewiesenes Drehvermögen, ausreichend Freibord, Sitz des Spray Caps, auch Versorgung mit Atemluft (nutzt ja nix, wenn einem darunter die Puste ausgeht), Sichtbarkeit (Farbe, Reflexionsmaterial), 3D- Ballons habe ich mal ausgeschlossen, weil ich vermute, dass diese mehr behindern (Sicht, Bewegung, Boarding), als Zusatznutzen bringen

    Es gibt nun viele die grundlegende Schutzfunktion erfüllende Westen (Auftrieb), teils auch zu sehr günstigen Preisen im Markt. Wenn die Ausstattung dann kompletter und wie o.g. ausfallen soll, landet man sehr schnell bei den teureren Marken. Den letzten Test, den ich finden konnte, stammt zudem aus 2012, sodass die aktuellen Modelle durchaus auch mal wieder beleuchtet werden können.

    Unter Berücksichtigung der Ausstattungsmerkmale führte mich meine Recherche immer wieder zu den Modellen:

    - Marine Pool 300 N
    - Marine Pool 300 N Premium
    - Compass Offshore Automatik 275 N
    - Ocean Concept Survival 275 N
    - Secumar Bolero 275 N Duo Protect
    - Secumar Survival Duo 275 N

    Berücksichtige ich nun das PLV anhand der aktuellen Marktpreise und -angebote unter Einbeziehung der Ausstattungsdetails (z.B. Spray Cap, Notlicht inklusive oder gesondert zu bezahlen) lande ich immer wieder bei der MP 300 Premium für 200,- bzw. 2x190,- im Doppelpack inklusive Vollausstattung, jedoch ohne Zweikammer und / oder Doppellage. Die genannten Secumars verfügen zwar über letztgenannte Ausstattungsmerkmale, sollen dafür aber recht schwer sein und liegen auch in einer anderen Preisklasse.

    Bevor ich mir sowas nun aber für uns zulege, würde ich das doch erst ganz gern mit Euch durchdiskutieren.

    Achso, es besteht zudem auch oft noch die Wahl zwischen verschiedenen Auslösemechanismen, wie Hamar, UML, Halkey Roberts etc. Man kann das sicher recherchieren, aber vielleicht weiß ja hier jemand ad hoc, was sich genau dahinter verbirgt und welches System unter Gesamtwürdigung aller wichtigen Aspekt das Beste wäre. U.U. damit verbunden, ggf. ein Zusatzthema wäre auch der Einsatz von Salztabletten, Papierdetektoren etc.

    Also, wenn man sich das Thema mal genauer anschaut, kann es durchaus kompliziert sein. Ich hoffe, es macht nicht jeder so eine Wissenschaft daraus, weil jede Weste immer noch besser als keine Weste ist.

    Viele Grüße
    NF

 

 

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