Hallo Heiko,
wenn der Wind so kräftig weht ist das ziemlich sch...*eek*!! Sofern es nachläßt würde ich mit dem Boot ufernah fischen, so dass Ihr so in max 80m Tiefe fischt, da ging bei mir am meisten. Je tiefer umso weniger zumal durch Strömungen die Angelegenheit nicht einfacher wird und es fangtechnisch nicht immer besser läuft!! Wir waren damals genau gegenüber untergebracht und gut gefangen habe ich oft wenn ich seewärts gefahren bin. Nach ca 2km kommt so ne Felsvorsprung mit so'nem Seezeichen drauf, sieht fast aus wie'n Leuchtturm im Kleinformat. Dort haben wir öfter Leng und größere Pollacks verhaften können. Teilweise habe ich nur 20m vom Ufer entfernt gefischt und auch unmittelbar vor der künstlich aufgeschütteten, kleinen 'Hafenmole' und echt gute Fische gefangen...aber war natürlich im Juli. Auch war die Nähe von Lachsfarmen nicht unbedingt negativ, habe mich zwar von denen fern gehalten aber schon oft gelesen und selbst gesehn, dass dort schon größere Seelachse (-1m) gefangen wurden!! Bessere Möglichkeiten hat man natürlich vom Boot, deshalb hatte ich damals das Kayak mit um notfalls auf andere Fjorde oder Fjordbereiche ausweichen zu können. Wenn im Sognefjord nicht gefischt werden konnte bin ich halt an den Dalsfjord gefahren, das ging mit Kayak immer!! Und kleine Köder gingen häufig deutlich besser, die Räuber hatten sich anscheinend auf recht kleine Beutefische eingestellt denn größere Köder wurden damals fast völlig ignoriert!
Nicht ganz einfach aber durchaus machbar man muß sich allerdings drauf einstellen...
Also mein Tip; nicht aufgeben sondern sich Alternativen überlegen!!
Hilsen
Helge