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Hummerzucht am Offshore-Park

  • Mantafahrer
  • 24. Oktober 2014 um 11:46

Die neue Tipprunde für die Bundesliga 25/26 ist eingeläutet.

Hier klicken für die Tippabgabe

  • Mantafahrer
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    • 24. Oktober 2014 um 11:46
    • #1

    [h=1]Experiment: Hummerzucht am Offshore-Park[/h] Richard Denker fängt seit 60 Jahren Hummer vor Helgoland. Früher hat er 15 Tiere am Tag gefischt - heute sind es nur noch zwei pro Woche. Der Hummer ist vom Aussterben bedroht. Die Biologische Anstalt des Alfred-Wegener-Instituts will gegensteuern und kümmert sich um die Hummerzucht. Findet ein Fischer unter seinem Fang ein Weibchen mit Eiern, gibt er das Tier bei den Wissenschaftlern ab......

    http://www.ndr.de/nachrichten/sc…ffshore618.html

    Was kann man tun?

  • nordfisker1.jpg

  • Palometta
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    • 24. Oktober 2014 um 13:56
    • #2

    Klasse Beitrag!
    Dann zählen wir mal bis 365 .

    Gruß
    Palo

    Immer auf der Suche ist auch ein Weg ..#Seefahrt4##

  • Mantafahrer
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    • 24. Oktober 2014 um 15:13
    • #3

    Im Juli 2015 sind wir schlauer....

    Was kann man tun?

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    • 24. Oktober 2014 um 21:52
    • #4

    Interssantes Projekt, welches nach jeder Menge Arbeit aussieht.
    Hoffe es ist erfolgreich. Meinen grossen Respekt dafür habt ihr. :baby:


    Was mir beim Ansehen des Films aufgefallen ist, waren die grossen Mengen an Krabben (Taschenkrebsen) die im Gebiet vorhanden sind. Ich habe mal gehört, das die Jahre in denen sehr viele Krabben auftreten, meistens schlechte Hummerjahre sind, also eine direkte Beziehung zwischen Krabben- und Hummerbstand besteht. Mir selber ist dazu bisher nur aufgefallen, das ich an den Stellen an denen ich massenhaft Kraben fange, noch nie Hummer gefangen habe.

    Habe mich auch etwas gewundert, das der Fischer der Meinung war, das die Hummer sicher nordwärts wandern. Stimmt das, dachte Hummer wären relativ standorttreu?
    Hier in Norwegen laufen, auch ein paar Hummerprojekte, wo man markierte Hummer in einem relativ kleinen Radius des Aussetzgebietes wiedergefangen hat.

    Viele Grüsse
    smolt

  • Heilbuttteacher
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    • 24. Oktober 2014 um 22:03
    • #5

    Ich wünsche Euch, daß Euer Projekt von Erfog gekrönt ist, denn dann sind die Windräder nicht nur oberflächlich zu was nütze, sie würden auch unter Wasser eine Daseins-Berechtigung haben :baby:. Ob die jungen Hummer sich aber gegen die Übermacht an Krabben behaupten können wird die Zukunft zeigen...

    Gruß hbt.

  • Mantafahrer
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    • 24. Oktober 2014 um 22:28
    • #6

    @smolt:
    Grundsätzlich ist es so, dass Taschenkrebse und Hummer sich aus dem Weg gehen. Bekämpfen tun sie sich nicht, das haben wir experimentell nachgewiesen.
    Kleine Hummer kommen mit Nischen aus bzw. graben sich Löcher unter Steinen, während die großen meist in Höhlen oder anderen Verstecken Zuflucht suchen. Taschenkrebse kommen auch ohne Hartsubstrat zurecht, sie sind in der Lage, sich einzugraben.
    Taschenkrebse würden die kleinen Hummer nicht verschmähen, wenn sie sie erwischen würden. Die sind aber verdammt schnell im Rückwärtsgang und sind in der Lage, in kleinsten Ritzen zu verschwinden.
    Was der Fischer (ich kenne ihn gut) sagt, stimmt nur bedingt. Alle von uns markierten Tiere, die wieder gefangen wurden, waren in der Nähe des Helgoländer Felssockels geblieben. Es gab aber auch wenige Ausnahmen. So wurde ein Weibchen, welches wir mit 4 cm Länge als juveniles Tier ausgesetzt hatten, 17 Seemeilen entfernt in der Nähe eines Wracks Von einem Schleppnetzfischer gefangen. Der brachte das Eier tragende Tier zu uns, und ein Jahr später schlüpften jede Menge Enkel.
    Die Helgoländer Hummerfischer sind schon seit Generationen der festen Überzeugung, dass Hummer große Wanderungen unternehmen. Meine Kollegen und ich bezweifeln das aber.....

    Was kann man tun?

  • Mantafahrer
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    • 24. Oktober 2014 um 22:33
    • #7
    Zitat von Heilbuttteacher

    Ich wünsche Euch, daß Euer Projekt von Erfog gekrönt ist, denn dann sind die Windräder nicht nur oberflächlich zu was nütze, sie würden auch unter Wasser eine Daseins-Berechtigung haben :baby:. Ob die jungen Hummer sich aber gegen die Übermacht an Krabben behaupten können wird die Zukunft zeigen...

    Gruß hbt.

    Danke! Lies mal das:

    Dateien

    37-Oase Windpark.pdf 739,77 kB – 783 Downloads

    Was kann man tun?

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    • 26. Oktober 2014 um 11:36
    • #8

    Mantafahrer
    Eine Frage hab ich noch als mehr oder weniger erflgreicher Hobby-Hummerfischer. :)

    Bei welcher Temperatur haltet ihr eure Hummer im Institut? Was würdest du als optimal Temperatur bezeichnen? Mein Hitergrund für diese Frage: Bei welchen Wassertemperaturen kann man mit den besten Fängen rechnen? :)

    Gruss
    smolt

  • Mantafahrer
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    • 26. Oktober 2014 um 15:41
    • #9

    Wir halten die im natürlichen Jahresgang. Tut man das nicht, gibt es eine Entwicklungsverschiebung bei den Embryonen. Will man die Kleinen pushen, kann man sie bei bis zu 22°C hältern.
    Für Adulte sind 12-17°C optimal. Dann werden die meisten gefangen. Wird es wärmer, suchen sie größere Tiefen auf. Bei uns bedeutet das 60 m Wassertiefe. Das ist für Korbfischerei zu tief.
    Bei unter 8°C sind sie inaktiv und fressen nicht. Bei Helgoland ist im Juli/August Schonzeit, da dann Häutung der Weibchen, Paarung und Eiablage stattfinden.....

    Was kann man tun?

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    • 27. Oktober 2014 um 20:34
    • #10

    Danke für die Antwort. :baby:
    Hätte nicht gedacht das Hummer bis auf 60m runtergehen.

    Hier bei uns in Westnorwegen ist der Hummer von Dezember bis September geschont. In der Zeit, in der Hummer gefangen werden dürfen (ab Oktober) liegen die Temperaturen normalerweise unter 13 Grad und sinken weiter ab. Man merkt deutlich das in den ersten Wochen der Saison am besten gefangen wird, was wahrscheinlich auf die gesteigerte Aktivität bei den höheren Temperaturen zurückzuführen ist, zum anderen habe ich den Eindruck das die guten Stellen nach kürzester Zeit regelrecht "abgefischt" sind.

    Für problematisch halte ich hier momentan die intensive Fischerei auf Lippfische in den Sommermonaten:
    Normalerweise dürfen im Sommer keine (Krabben-)körbe flacher wie 25m gesetzt werden. Die Wahrscheinlichkeit das Hummer in die Körbe gehen ist so relativ gering. Bei der Lippfischfischerei werden auch Körbe eingesetzt, ausgelegt in Ketten und direkt am Ufer in Tiefen bis max. 10m. In diese Körbe gehen natürlich nicht nur Lippfische, sondern auch Hummer. Inwieweit die gefangenen Hummer tatsächlich wieder zurückgesetzt werden, lässt sich schwer einschätzen.
    Lippfisch gilt übrigens als der Topköder auf Hummer. Liegt auch irgendwie nahe, schliesslich bewohnt er auch wie der Hummer die Steinpackungen im Fjord.


    Wie sieht`s eigentlich mit der Süsswassertoleranz von Hummern aus, macht es Sinn Körbe in der Nähe von Süsswassereinläufen zu stellen?

    Gruss
    smolt

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