So, zwar kein Angelbericht, aber jeder ist klein angefangen. Hier nun der Bericht zu dem o.g. Thema.
Ana Sira 2014, so war es geplant, aber es kam ja anders. Dennoch war schon die Herberge in Wernigerode gebucht, dachten den alten Ana Sira Fahrer Bernd dort zu treffen. Auch dieses erwies sich nachher als Fehlschuss, da er zu diesem Zeitpunkt doch noch auf Hummerfang in Ana Sira weilte, behütet von einigen Norwegern.
Also machten wir das beste draus. Ein kleiner Kurzurlaub, natürlich mit Besuch der MMAT in Magdeburg, sollte es werden.
Der Brocken, sagenumwobener Berg im Harz, sollte bestiegen werden. bzw. befahren.
Am Donnerstag, 7.11.2013 ging es gegen 10 Uhr in Oberhausen los, ein kurzer Zwischenstopp beim Aldi, Wasser, Schorle, Snacks bunkern, bei Bäckerei Grosshemke frühstücken, dann ab auf die Piste.
Strömender Regen hielt das Durchschnittstempo ziemlich flach, sodass wir erst um 15.30 in Wernigerode ankamen. Ein unterwegs vom Starenkasten aufgenommes Kontrollphoto wird dieses bestätigen, falls benötigt.
Die Pension Böttger erwies sich als recht nett, die Zimmer waren schnell bezogen. Das Kennenlernen der netten Annette vom Speiserestaurant zur schönen Ecke, musste auf morgen verschoben werden, RUHETAG.
Also ging es zunächst in die sehr schöne Altstadt von Wernigerode. Im Restaurant Hexenkessel gabs dann was zu futtern..leckere Bratkartoffeln, Hexenschnitzel mit Harzer Käse Füllung. Mir hats geschmeckt.
Am folgenden Tag stand der Brocken auf dem Programm.
25 minütiger Fussweg, gerade eben noch geschafft und rein in die
Harzer Schmalspur Brockenbahn, 70 Jahre Outfit, refurbished,
warum diese erschrockenen Gesichter ?
für 19 km Bahnstrecke im "Oldtimer"
Vorbei an abbruchreifen Häuserzeilen, endlosen Fichte-Tanne-Schonungen, zur rechten Felsbocken Felsbrocken Felsbrocken.
Blick aus dem Zug
Spätestens jetzt hatten wir die Namen der Bahnhöfe, des Streckenverlaufs, begriffen, die wie folgt aussahen:
1. die Sorge
2. das Elend
3. dann der Brocken..
Nach gut 1,5 Stunden Fahrzeit erreichten wir den "BROCKEN"
Weitsicht wegen Nebel geschlossen.
Wenn man Enttäuschung in einem Bildformat ausdrücken könnte,
DER SERVER WÄRE WEGEN DATEIGRÖSSE IN DIE KNIE GEGANGEN
Öde Leere, ein paar Hütten mit Erbensuppenausschank, eine Beköstigungs-Touristenverpflegenungsanstalt mit dem
Charme einer russischen Kantine, Toiletten ohne Wasser...
Spülung ohne Wasser, so roch es auch.
Wir fanden es ätzend. Sicher Goethe war dreimal hier, aber da standen wohl die Gebäude noch nicht, die übrigens alle in der Hand eines Wernigeroders Bürgers sind. Ehemals war das dort militärisches Sperrrgebiet, Horchposten zur BRD...
Nach 1,5 Std. Aufenthalt ging es zurück, aber nur bis zum Bahnhof
Dann hiess es da... Alles aussteigen, Wartezeit 1 Std. auf den "Zug" nach Wernigerode.
Von hier aus führte und der Weg direkt in ein vernünftiges Restaurant. Der Kohldampf war unbeschreiblich. Gut gegessen in der schönen Ecke, ein paar Hasseröder dazu. dann ging es ins Bettchen, denn am 8.11. sollten die MMAT dran sein.
ENDE TEIL I