obs: takras!
Der Adventskalender - Weihnachten in Norwegen
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Klasse und jetzt schon mal ein ganz großes DANKE an Euch dreien;)
Das erste Bild ist schon mal sehr schön und über Schnee könnt Ihr Euch ja wirklich nicht beklagen.
Freue mich jetzt auf jeden Tag.
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ja, von aussen sieht es wirklich schon gut aus
Is das euer Fritjof????
Och nä is der wat süüüüüüüüüüüüüß...
Der is euch echt richtig gut gelungen.
Nochmal gratulation:) -
2.
Pünklich zum ersten Advent wird auch in Norwegen das Haus geschmückt. Den Adventskranz, der ja urspünglich aus Deuschland stammt ist auch in Norwegen bekannt. Weiter verbreitet jedoch ist der ursprünglich aus Schweden stammende "Adventsstaken", ein Leuchter mit 4 Kerzen den es in allen erdenklichen Ausführungen gibt was Farbe, Form und Material angeht. Die Liturgische Farbe für den Advent ist Lila, weshalb zumeist Lila Kerzen verwendet werden.
Auch Lichterschmuck in den Fenstern ist in Norwegen sehr beliebt, wobei dort nach wie vor klassische weisse und blinkfreie Beleuchtung überwiegt
Die meisten Norweger schmücken das Haus erst am 23. Dezember so richtig Weihnachtlich. In der Adventszeit wird nur die Weihnachtsbeleuchtung an den Fenstern angebracht sowie eben derAdventsstaken oder Adventskranz aufgestellt. Geschmückt wird mit Lila, die roten Kerzer und Nissefiguren werden traditionell erst direkt vor Weihnachten ausgepackt.
Eine norwegische Besonderheit sind die Weihnachtsgardinen, die zu den Feiertagen aufgehangen werden. Meist sind dies rot-weisse Gardinen mit einem Weihnachtlichen Dekor.
Der Adventskalender ist auch in Norwegen ein fester Bestandteil in der Vorweihnachtszeit. Es gibt diesen in allen nur denkbaren Ausführungen und Preisklassen. Eine traditionelle norwegische Variante ist eine Apfelsine die mit 24 Gewürznelken gespickt wird und wo jeden Tag bis Weihnachen jeweils eine Nelke entfernt wird. -
für die schönen bilder und erklärungen der norwegischen art, weihnacht zu feiern
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Prima Idee von euch beiden.Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
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3.
fast jeder der schon mal im Winter in Norwegen unterwegs war hat irgendwo einen Julenek gesehen. Dieses "Strohbündel" welches vor Häusern und Høfen an Pfosten oder einem Stab befestigt ist.
Bei näherem Hinsehen stellt man fest das es sich um Hafer handelt, welcher dort aufgestellt ist.Der Julenek hat seine Wurzeln in der vorchristlichen Zeit und dem Glauben das Wachstum und Erntereichtum Geistern zuzuschreiben sei und das auch im Kornfeld ein solcher leben würde. Man dachte das dieses sich wenn das Korn geschnitten wird in die hinterste Ecke des Kornfeldes verkriecht und dieses letzte Eckchen wurde dann als letztes geerntet und das Korn wurde aufbewahrt für das nächste Jahr. So konnte der Bauer sich für das nächste Jahr eine gute Ernte sichern.
Aus dem Korn genannt "skurbonden" wurde der sogenannte "såkake" (ein Kuchen) gebacken der zum Weihnachtsessen serviert wurde.
Die verbliebenen Halme wurden zu dem "nek" zusammen gebunden, welcher die verkørperung des Korngeistes darstellen sollte.Das aufstellen des Juleneks kann bis ins 17 Jahrhundert zurück datiert werden, wobei man jedoch annimmt das der Brauch noch viel älter ist.
Der Julenek musste mittags am heiligabend aufgestellt werden. War man spät dran bedeutete das eine späte Ernte.
Spatzen die sich in den Julenek setzen bevor er aufgestellt ist bedeuten ein Todesfall in der Familie, Elstern im Julenek bedeuten eine schlechte Ernte.
Wenn jedoch viele Vøgel sich am Julenek zu schaffen machen bedeutete dies eine gute Ernte.In späterer Zeit war es so, das alle Tiere des Hofes an Weihnachten eben besonders gutes oder reichliches Futter bekamen. Ein bisschen Malz für die Kuh, ein Schluck Bier für das Pferd und für die Vøgel wurde eben der Julenek aufgestellt.
Für diese und zur Zierde kann man ihn auch heute noch überall in Norwegen zur Weihnachtszeit sehen
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wusste gar nicht, dass ihr jetzt auch unter die haferbauern gegangen seid!
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wusste gar nicht, dass ihr jetzt auch unter die haferbauern gegangen seid!
nee, wir sind nur gut zu vøgeln.;)
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...da kann ich mich noch gut dran erinnern Hein! :p
Aber im Ernst, prima, dass ihr auch dieses Jahr wieder einen Adventskalender präsentiert. Das ist bei eurer Arbeitsbelastung absolut nicht obligatorisch.
Beste Grüße nach Mosvik!
Tom -
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