Nach der letzten Tour, die etwas vom Winde verweht war, haben wir (ich, Big White und Sailfish) uns recht schnell entschlossen, noch eine Malediventour zu machen. Terminfindung war etwas schwer, im Dezember hatte aber jeder Zeit.
Nach den übliche Vorbereitungen, sind wir dann am 5.12 in Male gelandet, bei starkem Wind:eek:
Macht nix, man kann wenigstens gemütlich alles auspacken.
Der nächste Tag leider nicht viel besser, aber es geht.
Und immerhin, der erste Fisch konnte gefangen werden.

Malediven 5.12 - 19.12.2007
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sonst wurde nur noch 1 Bonito erwischt. An Popperfischen war wegen des Windes nicht zu denken, das essen war aber erst mal gesichert.
Der nächste Tag, wieder Ausfall, Kartenspielen ist angesagt.
Der darauffolgende Morgen ist auch noch recht windig, aber es müsste gehen.
Tja, und dann der nächste Schock, der Motor springt nicht an:mad:
Der Skipper beruhigt uns, das er das in den Griff bekommen würde, was aber leider bei Vertröstungen bleibt. Es ist Abends, und der Motor geht immer noch nicht:eek:. Am nächsten Tag bekommt er noch neue Batterien, was aber auch nichts nützt:o, aber endlich kommt eine andere Lösung, das große Boot des Eigner ist frei, und wird in Marsch gesetzt, das wir es nutzen können, und soll Abends da sein.
Das wir wenigstens etwas fischen können, wollen wir mit dem kleinen raus, was den auch klappt. -
Wir fahren raus, und sehen einige einheimische Thunfischboote, und auch springende Thune, doch leider können wir keine Haken, da wir logischerweise auch etwas Abstand halten müssen.
Die Einheimischen fischen dort immer noch mit Sardinen und Handleinen, die fischerei ist zwar mühselig, schont aber die Bestände. -
Leider sind wir dann ohne Fisch in den Hafen gekommen.
Abends, es ist schon lange Dunkel, ankert endlich die Kandi Hibaru vor dem Hafen, am nächsten Morgen können wir umsteigen.
Nachdem das Boot am nächsten Morgen in den Hafen gelaufen ist, fangen wir gleich an, umzuladen. Nach 4,5 Tagen ohne ordentliche Fischerei, ist jeder etwas "heiss". Zu unserem Erstaunen, ist die Crew des Bootes überhaupt nicht vorbereitet, weder die Kabinen sind gerichtet, keine Betten bezogen, erst als wir auf das Boot gehen, wird mal gekehrt usw. Südländer, man braucht nerven, aber um 9 Uhr können wir endlich auslaufen, Ruten raus, das fischen beginnt.....
Wobei es sei noch gesagt, maximal mit 4 Ruten, obwohl das Boot breiter ist, gibt es nur 4 Rutenrohre.
Nach einer knappen halben Stunde, steigt auch schon der erste Sailfish ein, und der drill beginnt...... -
Nichts skektakuläres, kein Riese, aber endlich Fisch......., schnell ist er am Boot.
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hier zeigt sich, das die Treppe am Boot zum abhaken und zurücksetzen optimal ist.
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schnell werden wieder die Ruten ausgebracht, und schnell hat Andreas (BIG WHITE) den nächsten Sail am Haken. Leider am Wobbler, der Fisch kann sich nach der beherzten Fluch losschütteln.
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und wenn es mit dem Sail nicht klappt, dann mit dem Wahoo..
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Sailattacken bekommen wir noch, leider ohne einen zu Haken.
Es sind aber viele unterwegs, man sieht immer mal wieder einen springen, über einen fahren wir fast rüber :p -
Überhaubt die Sailfischerei, die war auf dieser Tour genial. Sehr oft sind die Flossen hinter den Lure aufgetaucht. Gesamt konnten wir 14 landen, einige gingen im Drill verloren, ettliche attackierten die Köder, ohne zu haken.
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