Trotz der schlechten Fangergebnisse im Mai 2010 kamen wir auch 2011 nicht an Hidra vorbei. Alte Liebe rostet nicht und so ging es abermals in unsere zweite Heimat, die Region Flekkefjord. Gebucht hatten wir vom 12. bis 22.04. Haus Grönnevika von Karl Asly über http://www.come2norway.com, den Ferienhausanbieter unseres Vertrauens.
Im Vorfeld hatten einige Leute abgesagt, so dass wir letztlich 6 Mann waren. Team "Leipzig" ist auf dem Bild zu sehen, von links nach rechts: Erni, Ronny (Prinz Norge), Holger (King of Heilbutt), Thomas (herrfrick), Steffen (Effen) und Jörg (lokfan6363).
Die Stimmung in der Truppe war einfach super und wir verbrachten einen tollen Urlaub mit reichlich Fisch und entgegen der Wettervorhersage auch geilem Wetter. Jungs, mit Euch fahre ich jederzeit wieder gen Norden!!!

Hidra April 2011 - Nebel des Grauens und viel Fisch
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Wir fuhren also am 11.04. vormittags in Leipzig los, um mit der Spätfähre der CL von Hirtshals nach Kristiansand überzusetzen. Im Aros Feriesenter hatten wir dann eine Übernachtung gebucht, um dann am nächsten Morgen Richtung Flekkefjord weiterzuziehen. Dort wurden schnell die nötigen Einkäufe bei Coop getätigt, ehe es weiter Richtung Hidra ging. In Kirkehavn waren bereits Vermieter Karl und Kenneth an Haus "Grönnevika" tätig und machten den Bootssteg mit letzten Handgriffen fertig. Das Haus ist vom Standard absolut top und bezüglich der Nähe zu den Fanggründen absolut empfehlenswert. Lediglich die junge Mieterin in der Einliegerwohnung kann mit ihrer ständigen Musikbeschallung nerven.
Wettertechnisch hatten wir während unseres Aufenthaltes mächtig Glück. Der angesagt Sturm blieb Gott sei Dank aus, so dass wir praktisch keinen Ausfalltag hatten. Lediglich der Nebel war ein ständiger Begleiter, der mehrfach völlig überraschend aufkam und uns zweimal urplötzlich auf dem Wasser einhüllte. Dank GPS und ausreichenden Navigationskenntnissen konnten wir aber jede Situation meistern und fanden stets heil nach Hause zurück. -
Auch "Team Vogtland" um Kapitän Heiko Berger (Member "HBe") kam in den "Genuss" des "Nebel des Grauens".
An dieser Stelle nochmal Grüße an die sympathischen Vogtländer! -
Neben den Vogtländern trafen wir auf Hidra auch Eike (Member "trira"). Bei einem gemütlichen Bier und dem einen oder anderen Schnäpschen verbrachten wir bei uns einen schönen Abend und kloppten eine lockere Runde Skat.
Das Wetter "zwang" uns ansonsten jeden Tag zum Angeln, was wir auch reichlich taten, egal ob in den Abendstunden mal vom Ufer aus oder auf unseren 2 Booten. -
Fisch war wirklich reichlich da. Köhlerschwärme standen an allen bekannten Orten und was uns wirklich erstaunte, war die Zahl der Dorsche. Da hatten wir in den vergangenen Jahren einen stetigen Rückgang der Fänge beobachtet, aber in diesem Jahr waren die "Leoparden" endlich wieder zahlreich und in guten Größen vorhanden.
Auch Pollacks konnte man immer wieder in ordentlichen Größen "verhaften", wobei die größeren Trupps noch vor der Küste auf den Plateaus (Lista, Siragrunnen) und noch nicht so zahlreich dicht unter Land standen.
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Das Angeln war wirklich kurzweilig. Dorsche und Pollacks konnte man selbst im flachen Wasser erfolgreich beangeln. Leichte Naturködermontagen mit Reker brachten immer wieder gute Dorsche ans Tageslicht, aber auch Gummifisch war zeitweise recht erfolgreich. Die Pollacks konnten vor allem kleinen Pilkern in schwarz, aber auch blau/silber nicht widerstehen.
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Mit Pilker, GuFi oder Reker konnten man also jederzeit Fisch erbeuten. Die ganz Großen blieben leider aus, was aber nicht weiter schlimm war. Die eine oder andere richtige "Granate" ging leider verloren, so unter anderem ein richtig "Dicker" (vermutlich Dorsch), welcher mir auf dem Siragrunnen wenige Meter unter dem Boot ausschlitzte. Apropos Siragrunnen: dort waren wir zweimal. Die Fangergebnisse waren in Ordnung, aber der große "Run" blieb aus. Den Weg zum Listaplateau nahmen wir nur einmal auf uns, aber nachdem der Schleppnetzfischer dort durch war, gab es da keine Fischgräte zu holen. Das war aber auch nicht weiter schlimm, denn direkt vor der Haustür stand genug Fisch.
Lediglich das Naturköderangeln lief sehr zäh. Trotz großer Ausdauer war hier wenig zu holen, was auch an der Tatsache lag, dass Leng und vor allem Lumb noch am laichen waren. Hier ist man in den Sommer- bzw. Herbstmonaten eindeutig besser aufgehoben.
Dennoch wurden auch einige Lengs und von Steffen ein dicker Lumb erbeutet. Holger wurde mit seiner neuen E-Multi zum Tiefsee-Experten und "lederte" den Rest der Truppe als "Leng-König" ab. -
So vergingen 10 tolle Angeltage wie im Fluge und an Karfreitag, den 22.04.2011 traten wir zufrieden die Heimreise an.
Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher in die Anlage in Furuholmen, um schonmal das Herbst-Revier der NAF-Member-Reise 2011 zu inspizieren. Die Anlage macht einen tollen Eindruck und wir freuen uns schon jetzt auf September.
Danach gab es noch den alljährlichen Abstecher nach Mandal, ehe es Richtung Fähre ging.
In Kristiansand checkten wir bei der CL ein, aber da die Fjordcat noch im Hafen war, buchten Holger und ich spontan um, was uns einen Zeitvorteil von 2,5 Stunden verschaffte.
Holger und ich genossen an Bord das "Captain's Dinner", was absolut empfehlenswert war.
Gegen 2.00 Uhr erreichten wir das heimatliche Leipzig und unsere Frühjahrstour 2011 war beendet.An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei allen Team-Mitgliedern der diesjährigen Tour für die tolle Zeit bedanken und hoffe doch, dass wir uns im nächsten Jahr wiedersehen - und zwar auf Hidra...
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Klasse Ronny!!!!
Super Bericht mit traumhaften Bildern!!!
Grüße an die Gesamte Truppen aus Flekkefjordund hoffentlich bis bald
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und liebe Grüße zurück nach Flekkefjord!
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